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DFB-Team

Flick bestätigt Flirt mit "sehr großem Verein"

Jan Kupitz
Hansi Flick hatte auch andere Angebote vorliegen
Hansi Flick hatte auch andere Angebote vorliegen / Matthias Hangst/Getty Images
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Hansi Flick hat verraten, dass er nach seinem Aus beim FC Bayern München auch andere Anfragen gehabt hat. Mit einem Klub wurde der Flirt offenbar sogar ziemlich heiß.


Eine allzu große Überraschung war es nicht, dass Hansi Flick in diesem Sommer neuer Bundestrainer wurde und die Nachfolge von Jogi Löw antrat. Schon nachdem er seinen Abgang vom FC Bayern angekündigt hatte, galt es im Allgemeinen als logische Konsequenz, dass er die deutsche Nationalmannschaft übernehmen würde.

Ganz so offensichtlich war es aber wohl doch nicht, wie Flick in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung verriet. "Als ich für mich entschieden habe, die Bayern zu verlassen, stand noch gar nicht fest, dass Jogi Löw im Sommer aufhören würde", stellte der 56-Jährige klar. "Und ich habe mich auch nicht gefreut, als Jogi seinen Abschied verkündet hat. Ich hätte ihm einen guten Abschluss bei der WM in Katar gewünscht."

"Meine sportlichen Kompetenzen wären überragend gewesen"

Stattdessen hätte Flick bei einem "sehr großen Verein" unterkommen können, wie er enthüllte. Er habe sogar zwei Zoom-Calls geführt, "direkt mit dem Präsidenten, das war extrem spannend". Der Ex-Bayern-Coach sprach von einem "total respektvollen Umgang" und ergänzte: "Meine sportlichen Kompetenzen wären überragend gewesen."

Um welchen Klub es sich dabei handelte, wollte er nicht verraten. In den Medien war vor einigen Wochen aber von einem Interesse des FC Barcelona die Rede gewesen - gut möglich, dass er auf den spanischen Topklub anspielte.

Hans-Dieter Flick
Flick ist die Hoffnung der deutschen Fans / Alexander Hassenstein/Getty Images

Als Oliver Bierhoff von dem Flirt Wind bekam, habe er "ein bisschen Druck gemacht". Seine Wahl für den DFB bereue Flick aber keineswegs: "Ich muss sagen, die Entscheidung fühlt sich wirklich gut und richtig an", schließlich sei der Job als Bundestrainer eine "einmalige Chance".

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