Hannover 96

Alles offen bei Hannover 96: Trainer- und Personalentscheidungen vertagen sich

Dominik Hager
Christoph Dabrowski könnte seinen Job als Cheftrainer verlieren
Christoph Dabrowski könnte seinen Job als Cheftrainer verlieren / Oliver Hardt/GettyImages
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Hannover 96 steht vor einer mehr als ungewissen Zukunft. Die Norddeutschen spielen eine enttäuschende Saison und rangieren nur auf dem 14. Platz. Zwar hat der Klub ein gewisses Polster auf die Abstiegsränge, jedoch weiß niemand so genau, wie es mit Trainer Christoph Dabrowski, im Nachwuchsbereich und bei zahlreichen Spielern weitergeht.


Christoph Dabrowski übernahm erst im Dezember das Cheftrainer-Amt in Hannover und hatte wie zahlreiche seiner Vorgänger die Aufgabe, den Klub wieder in obere Tabellenregionen zu führen. Dies ist dem früheren Mittelfeldspieler aber nicht gelungen, wie Rang 14 unterstreicht. Aufgrund der Tatsache, dass Dabrowski nur noch bis zum Sommer Vertrag hat, ist seine Zukunft absolut ungewiss.

U-19-Coach Schmidt verlässt Hannover

Doch nicht nur die erste Mannschaft hat ein Trainerproblem. Nachdem Dabrowski im Sommer die U19 verlassen hatte, übernahm Stephan Schmidt den Job. Inzwischen steht aber fest, dass dieser die 96er im Sommer verlassen wird. "Schmidti hat mich informiert, dass er eine neue Herausforderung sucht“, erklärte Talente-Chef Michael Tarnat gegenüber der BILD.

Der Abschied des Jugend-Coaches kommt aber nicht ganz unüberraschend. Dem Bericht zufolge könnte sich Schmidt der Nachwuchsabteilung der Münchner Bayern oder Hertha BSC anschließen.

Klar ist jedenfalls, dass Dabrowski nicht auf seine alte Position als U-19-Coach zurückkehrt. "Er hat so lange auf seine Chance gewartet. Der Job füllt ihn total aus. Er hat den Anspruch, den nächsten Schritt zu gehen“, erklärte Tarnat.

Einen U19-Coach zu finden, der mit den auch im Nachwuchsbereich knappen Ressourcen arbeiten möchte, muss Hannover nun erst mal finden.

Zehn Verträge laufen aus: Maina vor Abschied

Ähnlich turbulent wie auf der Trainer-Position geht es auch im Profi-Kader zu. Ganze zehn Verträge enden im Sommer. Alle Akteure müssen sich zunächst gedulden, da laut Sportbuzzer-Angaben erst Verträge verlängert werden können, wenn der Klassenerhalt fix ist. Sportdirektor Marcus Mann kann Verträge zwar "vorbereiten, nicht aber abschließen“.

Betroffen sind die Spieler  Mike Frantz, Dominik Kaiser, Philipp Ochs, Mark Diemers, Marcel Franke, Niklas Hult, Marc Lamt, Marlon Sündermann, Linton Maina und Maximilian Beier. Während die Lage bei den meisten genannten Spielern völlig offen ist, scheint die Zukunft von Maina und Beier klar zu sein. Maina steht vor einem Abschied und wird sich laut Sportbuzzer wohl dem FC Augsburg anschließen. Die Leihe des Hoffenheim-Youngster Beier soll verlängert werden.

Hannover wohl an Bialek dran

Hannover 96 sieht sich natürlich auch auf dem Transfermarkt und insbesondere den deutschen Markt um. Hierbei gilt aber ebenfalls, dass Mann noch nichts "finalisieren“ kann.

Derzeit steht wohl der Wolfsburger Bartosz Bialek im Fokus der Hannoveraner. Dies berichtete zumindest die polnische Quelle Viaplay Sport. Einfach dürfte es für die 96er aber nicht werden, zumal mit Schalke 04 und dem 1.FC Nürnberg noch zwei ambitioniertere Vereine am Stürmer interessiert sind.


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