Neue Hackordnung im Gladbach-Tor: So reagiert Tobias Sippel

Yannik Möller
Tobias Sippel
Tobias Sippel / Frederic Scheidemann/GettyImages
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Daniel Farke hat entschieden, dass Jan Olschowsky seine Chance als Nummer zwei im Tor von Borussia Mönchengladbach erhalten soll. Das entspricht de facto einer Degradierung von Tobias Sippel - der sich nun erstmals dazu zu Wort gemeldet hat.


Es gibt viel Bewegung rund um das Gladbacher Tor. Während Yann Sommer aller Voraussicht nach zum FC Bayern wechseln und als Ersatz Jonas Omlin verpflichtet wird, baut Daniel Farke in der Reihe dahinter ein wenig um. Noch ist Sommer die klare Nummer eins, bald dann Omlin - doch bei der Nummer zwei hat sich etwas getan.

Der Trainer hat entschieden: Jan Olschowsky hat seine Chance zwischen den Pfosten gut genutzt, weshalb er fortan der erste Ersatz-Keeper bleiben wird. Eine Degradierung für Tobias Sippel, der diese Rolle bislang inne hatte.

Sippel gibt sich ernüchtert - und bleibt trotzdem kämpferisch

Gegenüber Sport1 äußerte sich Sippel nun zu dieser Entscheidung: "Die Situation ist hart, ich muss damit jetzt erstmal klarkommen und es beobachten."

Anstatt sich geschlagen zu geben, zeigt sich der Routinier lieber kämpferisch. "Aber es klang jetzt nicht nach 'Es ist vorbei'. Es wurde auch immer betont, dass es [die Degradierung] an meinen Verletzungen lag", schöpfte er zudem weitere Hoffnung auf ein Comeback in die Ersatz-Rolle.

Immerhin habe er zuletzt "nur teilweise mittrainieren" können. Logischerweise ein Nachteil, der Folgen hatte. Olschowsky hingegen "hat jede Einheit mitmachen können". Sippel weiter: "Mir wurde gesagt, dass es unfair wäre, wenn er nach zwei guten Spielen wieder rausgenommen werden würde. Ich hätte aber die Chance zurückzukommen."

Nichtsdestotrotz sei Sippel sich bewusst, dass das nicht einfach wird: "Ich muss das erstmal sacken lassen. Die ersten Tage waren schwer für mich. So richtig begreifen werde ich es erst am Samstag, wenn die Jungs ins Hotel fahren werden und ich nach Hause. Da wird es einen Knacks geben."

Eine positive Reaktion wird er trotzdem zeigen wollen. Immerhin habe er nun zwei Möglichkeiten, wie er erklärte: "Einerseits kann ich resignieren und denken: 'Es macht alles keinen Sinn mehr' - oder ich kämpfe." Für ihn ist klar, dass er sich für die zweite Variante entscheiden wird. Er werde auch keinen Ärger machen, es sich stattdessen auch selbst "nochmal beweisen" - und Farke natürlich auch.


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