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Juventus und Gladbach wegen Denis Zakaria einig

Jan Kupitz
Denis Zakaria
Denis Zakaria / Lukas Schulze/GettyImages
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In die Personalie Denis Zakaria kommt Bewegung rein. Nachdem zuletzt der FC Bayern als heißer Kandidat gehandelt wurde, ist man sich in Italien sicher, dass Juventus Turin gute Karten hat. Zudem hat wohl auch Newcastle seine Fühler ausgestreckt.


Manchester United und Borussia Dortmund sind (derzeit) nicht mehr im Rennen um Zakaria dabei. Während der BVB höchstens eine ablösefreie Verpflichtung im Sommer anpeilt, haben die Engländer den Gladbach-Star für zu leicht befunden und sind auf andere Transferziele ausgewichen.

Die Bild berichtete in dieser Woche, dass der FC Bayern dagegen plötzlich gesteigertes Interesse daran hat, Zakaria unter Vertrag zu nehmen. Besonders der Fakt, dass der Schweizer sowohl in der Innenverteidigung als auch im Mittelfeld agieren kann, soll den Münchenern gut gefallen. Allerdings hängt ein Zakaria-Wechsel zum Rekordmeister wohl auch davon ab, wie es mit Niklas Süle und Corentin Tolisso (beide mit Vertragsende in diesem Sommer) weitergeht.

Juve-Plan: Arthur out, Zakaria in

Und so ist man sich in Italien sicher, dass Juventus Turin beim 25-Jährigen in der Pole Position liegt. Tuttosport berichtet, dass die Alte Dame mit der Fohlenelf prinzipiell einig sei - nun geht es noch darum, den Spieler von einem sofortigen Wechsel zu überzeugen. Zudem muss der Abgang von Arthur festgezurrt werden, der vor einer Leihe zum FC Arsenal steht.

Auf welche Ablösesumme die Gladbacher hoffen dürfen, ist nicht bekannt. Die Bild hatte vermeldet, dass Max Eberl bis zu neun Millionen Euro für Zakaria einnehmen möchte, in England wurde zuletzt über sechs Millionen Euro spekuliert. So oder so: Es scheint sich um einen mittleren bis hohen einstelligen Millionen-Betrag zu handeln.

Transfermarkt-Reporter Manuel Veth hat darüber hinaus erfahren, dass Newcastle United ebenfalls ein Auge auf den Mittelfeldspieler geworfen hat. Das Angebot der Magpies soll jedoch deutlich unter den Gladbacher Vorstellungen gelegen haben.

Wie es aussieht, führt die heißeste Spur derzeit zu Juventus Turin. Die Bianconeri hätten Verstärkung für das zentrale Mittelfeld auch bitter nötig.


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