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Borussia Mönchengladbach

Vorteil Gladbach: Eberl bestätigt abgelaufene Ausstiegsklauseln

Yannik Möller
Max Eberl kann bei potenziellen Verkäufen frei verhandeln
Max Eberl kann bei potenziellen Verkäufen frei verhandeln / THILO SCHMUELGEN/Getty Images
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Bei Borussia Mönchengladbach spielen zahlreiche Spieler, die auch für andere durchaus größere Vereine sehr interessant sind. Doch der Vorteil liegt bei Gladbach: Wie Max Eberl nun bestätigte, sind alle potenziellen Ausstiegsklauseln für diesen Sommer ausgelaufen.


Die zweite Saison mit Marco Rose als Trainer lief längst nicht so, wie erhofft. Borussia Mönchengladbach beendete diese Spielzeit ohne eine Qualifikation für das europäische Geschäft, in den Monaten zuvor gab es durch den nun bevorstehenden Wechsel des Coaches viel Unruhe. Dennoch gibt es im Team einige Spieler, die von anderen Klubs beobachtet werden.

Sollte es konkretes Interesse geben, was bei Spielern wie Marcus Thuram, Florian Neuhaus und Co. alles andere als abwegig ist, liegt der Ball jedoch in Gladbachs Hälfte. Das liegt an den inzwischen abgelaufenen Klauseln, die einen Abgang erleichtert hätten.

Florian Neuhaus
Florian Neuhaus im Dienste des DFB - er könnte Gladbach verlassen / Andreas Schaad/Getty Images

"Stand jetzt gibt es bei uns keinen Spieler mehr, der eine Ausstiegsklausel hat", bestätigte Max Eberl gegenüber der Bild (via transfermarkt). Konkret heißt das: Wenn ein Verein einen Akteur der Fohlenelf noch in diesem Transfer-Sommer verpflichten will, kann die Borussia einen Preis verhandeln. Es ist somit nicht möglich, einen fixierten Preis zu zahlen, der den Bundesligisten wehrlos machen würde.

Dementsprechend ist Eberl auch durchaus in der Position sich quer zu stellen. Kommt ein Interessent den potenziellen Forderungen nicht nach, ist er nicht gezwungen sich anzupassen. Theoretisch zumindest, denn Gladbach ist und bleibt ein Klub, der auch auf regelmäßige Einnahmen achten muss.

Für den nächsten Sommer sieht die Situation jedoch wieder anders aus. Der 24-jährige Neuhaus etwa könnte dann für festgeschriebene 40 Millionen Euro wechseln. Eine angebliche Vor-Einigung mit dem FC Bayern erklärte der deutsche Nationalspieler aber zur Falschmeldung.

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