Bericht: Eiszeit zwischen Benzema und Deschamps

Oscar Nolte
Karim Benzema & Didier Deschamps
Karim Benzema & Didier Deschamps / John Berry/GettyImages
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Der französische Superstar Karim Benzma verpasste die WM verletzungsbedingt. Zum Finale wäre der Fußballer des Jahres wieder fit gewesen, spielte in den Planungen von Nationaltrainer Didier Deschamps aber keine Rolle. Offenbar herrscht ein eiszeitliches Verhältnis zwischen Deschamps und Benzema.


Karim Benzema ist nur einer von vielen verletzten französischen Superstars, die aufgrund ihrer Blessuren die WM in Katar verpassten. Der diesjährige Ballon d'Or-Gewinner stand aber zumindest im Aufgebot für das Turnier, hätte also theoretisch auch im Finale spielen können.

Dass Deschamps den Spielern vertraut, die sich den Weg ins Finale erkämpft haben und nicht auf den letzten Drücker noch auf Benzema setzt, ist verständlich. Trotzdem ist an der Nicht-Nominierung des Stürmers, der trotz Einladung nicht zum Finale nach Katar reiste, wohl noch mehr dran.

Bericht über Bruch in der Beziehung von Benzema und Deschamps

Wie die L'Equipe berichtet, gab es seit Benzemas Abreise aus Katar, kurz vor dem Turnier, keinen Kontakt mehr zwischen ihm und dem Trainerteam. Aus dem Umfeld Benzemas sei zu hören, dass der Superstar nicht mit der Trainingsintensität von Deschamps einverstanden gewesen sei. Auch die Behandlungsmaßnahmen seiner Verletzung seien Benzema ein Dorn im Auge gewesen.

Trotz seiner Verletzung wollte Benzema beim Team bleiben, um wieder eingreifen zu können, wenn er wieder einsatzbereit wäre. Deschamps soll den 34-Jährigen aber nach Hause geschickt haben. Dadurch soll es zu einem Bruch in der Beziehung gekommen sein, der L'Equipe zufolge sei "etwas kaputtgegangen".


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