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Bayern München

FC Bayern: Hoeneß über Coman-Poker & Che-Transfer vor Abschluss

Yannik Möller
Kingsley Coman bereitet den FCB-Bossen derzeit Kopfschmerzen
Kingsley Coman bereitet den FCB-Bossen derzeit Kopfschmerzen / DeFodi Images/Getty Images
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Beim FC Bayern zeichnet sich ein eher ruhiger Transfersommer ab. Die eine oder andere Verpflichtung wird es natürlich dennoch geben, so offenbar auch bei Youngster Justin Che. Er kommt vom Partner-Klub aus den USA. Uli Hoeneß äußerte sich derweil über den Poker um Kingsley Coman - er fordert ein entschlossenes Vorgehen.


Allzu teure Einkäufe wird es beim FC Bayern zur neuen Saison nicht geben. Doch hier und da gibt es nach den bereits getätigten Verpflichtung noch Neuzugänge, wie zum Beispiel Justin Che. Der 17-jährige Innenverteidiger soll Bild-Informationen nach fest vom US-amerikanischen Partner-Klub FC Dallas verpflichtet werden.

Auch die Washington Post meldete sich bei der Personalie zu Wort (via Bild): Demnach sollen Verantwortliche der Münchener bereits zu konkreten Gesprächen in den USA gewesen sein. Von einer Ablösesumme von etwa 2,5 Millionen Euro soll die Rede sein.

Justin Che
Justin Che soll zur neuen Saison fest zum FC Bayern wechseln / Sebastian Widmann/Getty Images

Nach einem erfolgreichen Probetraining im Winter war Che über die Rückrunde bereits ausgeliehen worden. Anscheinend hat er einen guten Eindruck hinterlassen, der nun zum festen Transfer führen wird. Es heißt, Julian Nagelsmann soll ein großer Fan des Texaners sein.

Auch wenn der Youngster vorerst für die U23 eingeplant sein dürfte, so weiß er - bei entsprechender Entwicklung - um einen potenziellen Förderer bei den Profis.

"Als Verein konsequent sein" - Hoeneß spricht vom "guten" Angebot an Coman

Auch auf der Abgabeseite des FC Bayern könnte es noch Bewegung geben. Dabei nach wie vor im Fokus: Kingsley Coman. Der Flügelspieler hat einen 2023 auslaufenden Vertrag. Dem grundsätzlichen Willen seitens des FCB, diesen zu verlängern, tritt er derzeit mit sehr hohen Gehaltsforderungen entgegen.

Mittlerweile gibt es nicht mehr nur vereinzelte Stimmen, die sich für ein Hartbleiben gegenüber dem 25-Jährigen aussprechen. Zu diesem Lager zählt auch ein gewisser Uli Hoeneß. "Ich glaube, der FC Bayern hat bewiesen, dass man wirtschaftlich vernünftig handelt", erklärte er gegenüber MagentaTV (via Sportbuzzer). Er gehe davon aus, dass auch in diesem Fall "die wirtschaftlichen Obergrenzen nicht verlassen werden".

Uli Hoeneß
Uli Hoeneß spricht von einem "konsequenten" Umgang im Coman-Poker / Pool/Getty Images

Seine Ansicht ist klar: Sollte Coman nicht bereit sein, das von Hoeneß als "gut" bezeichnete Angebot des Rekordmeisters anzunehmen, "dann muss man als Verein auch konsequent sein". Konkret hieße das, dass es zu einer Art "Take it or leave it"-Angebot kommen sollte. Entweder er nimmt es an, oder es kommt zur Trennung.

Klar ist aber auch für Hoeneß: "Kingsley hat noch zwei Jahre Vertrag." Akuten Handlungs- und Einigungsbedarf sehe er daher nicht. "Bis dahin passiert noch mehr auf der Welt", führte der 69-Jährige aus.

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