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Bremer im Bayern-Fokus: Am Ende die günstigste Variante?

Yannik Möller
Gleison Bremer
Gleison Bremer / Nicolò Campo/GettyImages
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Der FC Bayern muss seinen Kader zur neuen Saison an mehreren Stellen aufbessern. Dazu gehört auch die Innenverteidigung, wo Gleison Bremer zu einer günstigeren Alternative werden könnte.


Der FC Bayern hat schon immer viel Wert darauf gelegt, bei Transfers und Vertragsverlängerungen keinen Euro mehr ausgeben zu müssen, als unbedingt nötig. In der Zeit der Corona-Einschränkungen erlebt man den Klub aber - zumindest gefühlt - als nochmal geiziger. Und das, obwohl die fehlende Kader-Breite schon jetzt für Frust bei Julian Nagelsmann sorgt.

Im Sommer wird es aber Verstärkungen geben müssen, allen voran für die Innenverteidigung. Bislang stand stets Andreas Christensen vom FC Chelsea als Kandidat im Vordergrund.

Doch auch bei ihm wird gezögert. Zum einen, weil er noch keine weitreichendere Entscheidung zu seiner Zukunft gefällt hat. Die Münchener möchten natürlich möglichst kein Risiko eingehen. Zum anderen, weil auch er ein Gehaltsvolumen einfordern würde, das beim FC Bayern für Zähneknirschen sorgt. Deshalb werden die Augen weiterhin nach Alternativen offen gehalten.

Bremer bleibt Alternative - Süle-Nachfolger soll ablösefrei sein

Sport1 bringt dafür wieder Gleison Bremer ins Spiel. Bereits vor etwa zwei Wochen war zu hören, dass er durchaus ein Thema bei den Bayern ist. Dem Bericht zufolge beschäftigt sich der Klub noch immer mit dem Brasilianer. Schon seit Längeren wird er beobachtet, um einen potenziellen Vorstoß besser einschätzen zu können.

Vor allem seine Robustheit ist ein Thema: Sowohl in der Luft, als auch am Boden gewinnt er die allermeisten seiner Zweikämpfe. Darüber hinaus hat der 1,88 Meter große Verteidiger in dieser Saison auch schon zwei Tore erzielt.

Allerdings: Noch ist er keine heiße Personalie. Offenbar möchte sich der deutsche Rekordmeister mit ihm eine Option offen halten.

Doch auch bei ihm ist der finanzielle Aspekt ein Thema. Da sein Vertrag beim FC Turin noch bis 2024 läuft, wäre er keine ablösefreie Option. Die würde der Klub eindeutig bevorzugen. Bremer wird zurzeit auf einen Marktwert von 20 Millionen Euro geschätzt (via transfermarkt).

Gleison Bremer
Gleison Bremer / Nicolò Campo/GettyImages

Vermutlich wären mindestens 15 Millionen Euro zu zahlen, um sich die Dienste des 24-Jährigen sichern zu können. Im Grunde keine große Summe angesichts der Ziele, die die Bayern auch international verfolgen. Zumal Bremers Gehalt auch deutlich niedriger liegen dürfte als bei Christensen.

Und dennoch: Eigentlich soll der Nachfolger von Niklas Süle keine Ablöse kosten. Ob Bayern für Bremer von diesem Vorhaben abweicht?


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