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Gnabry-Entscheidung naht - Bayern-Offensivstar fürchtet Konkurrenz durch Mané nicht

Dominik Hager
Serge Gnabry wird in naher Zukunft über seine Zukunft entscheiden.
Serge Gnabry wird in naher Zukunft über seine Zukunft entscheiden. / Julian Finney/GettyImages
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Ganz München ist im Sadio-Mané-Fieber. Der Nezuzgang vom FC Liverpool ist in der bayerischen Landeshauptstadt eingetroffen und hat am heutigen Dienstag den Medizincheck absolviert. Derweil ist es um Serge Gnabry ein wenig ruhiger geworden. Der deutsche Nationalspieler, der seinen bis 2023 laufenden Vertrag bislang nicht verlängern will, möchte sich jedoch zeitnah entscheiden, wie es für ihn weitergeht.


Es ist naheliegend, dass der FC Bayern mit der Verpflichtung von Sadio Mané nicht nur einen nahenden Lewandowski-Abschied, sondern auch einen drohenden Gnabry-Abgang kompensieren möchte. Während der Standpunkt von Robert Lewandowski seit Wochen klar ist, hat Serge Gnabry noch keine Entscheidung über seine Zukunft getroffen.

Gnabry-Entscheidung nach dem Urlaub: Keine Angst vor Mané

BILD-Redakteur Tobias Altschäffl twitterte, dass der 26-Jährige derzeit im Urlaub verweilt und erst danach eine Entscheidung über seine Zukunft treffen möchte. Derzeit gibt es Altschäffl zufolge weder Verhandlungen mit dem FC Bayern, noch welche mit einem anderen Klub.

Im Kopf von Serge Gnabry dürfte es aber stark arbeiten und auch die Mané-Verpflichtung dürfte ihn beschäftigen. Die Konkurrenzsituation wird sicherlich nicht leichter werden, jedoch wirkte Gnabry eigentlich nie wie jemand, der den Konkurrenzkampf aus dem Weg gehen möchte.

Laut dem BILD-Redakteur kann sich der Münchner Offensivstar einen Verbleib vorstellen, weil er trotz der Mané-Verpflichtung Einsatzchancen sieht. Diese sieht er auch zu Recht. Gnabry ist schließlich bevorzugt auf der rechten Seite beheimatet, wohingegen Mané lieber über die linke Seite kommt. Demnach wird eher Leroy Sané so seine Probleme mit dem Star-Neuzugang bekommen. Hinzu kommt, dass durch den möglicherweise bevorstehenden Lewandowski-Abschied auch die Stürmer-Position bald (zumindest vorrübergehend) unbesetzt sein könnte. Sowohl Mané als auch Gnabry wären Kandidaten, um als "falsche Neun" in vorderster Front zu spielen.


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