Bayern München

Mané-Berater wundert sich über Bayerns verpasste Chance: "War so offensichtlich"

Dominik Hager
Der FC Bayern hat es zweimal verpasst, Sadio Mané zu verpflichten
Der FC Bayern hat es zweimal verpasst, Sadio Mané zu verpflichten / CHARLY TRIBALLEAU/GettyImages
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Zu jedem großen Verein gehören sowohl Transfer-Kracher als auch verpasste Chancen. Hätte der FC Bayern vor vielen Jahren gewusst, zu welch sensationellen Leistungen Sadio Mané fähig sein würde, dürften wir den Außenstürmer vielleicht heute im Bayern-Dress bestaunen. Im Falle des Senegalesen können sich die Münchner gleich doppelt ärgern.


Die meisten Bayern-Fans dürfen sich mit einem Schaudern daran erinnern, wie Sadio Mané im Champions-League-Rückspiel 2019 Manuel Neuer umkurvte und seine Reds auf die Gewinner-Straße brachte. All das wäre aber wahrscheinlich zu verhindern gewesen.

Mané glänzte im Test gegen die Bayern: "War mit sicher, dass sie sich melden werden"

Die Wege der Münchner kreuzten sich schließlich schon im Jahr 2014. Damals bestritten die Bayern ein Freundschaftsspiel gegen RB Salzburg und gingen auch dank einer furiosen Leistung von Mané mit 0:3 unter. Der FC Bayern ist eigentlich bekannt dafür, dass er gerne Spieler verpflichtet, die im direkten Aufeinandertreffen mit den Münchnern überzeugen können. Nicht so bei Sadio Mané, dessen Potenzial ja eigentlich zu erkennen gewesen sein müsste.

"Sadio hat herausragend gespielt und ich war mir sicher, dass sich die Bayern jetzt melden werden. Das war dermaßen offensichtlich", erklärte sein Berater Björn Bezemer gegenüber der BILD.

Zur großen Verwunderung von Bezemer meldete sich jedoch keiner der Bayern-Verantwortlichen, woraufhin Mané zum FC Southampton wechselte.

Bayern verpasst Mané-Chance erneut: Liverpool wird zum Nutznießer

In England angekommen bewies der Tempo-Dribbler erneut seine herausragenden Anlagen und zog tatsächlich auch noch mal das Interesse der Münchner auf sich. Bezemer zufolge sei allerdings "auch da nichts konkretes zustande gekommen".

Während die Roten eine zweite große Chance auf einen Top-Deal liegen ließen, fassten sich die Reds ein Herz und verpflichteten den Offensivspieler. Rückblickend können wir sagen: Diese 40 Millionen Euro haben sich mehr als nur gelohnt.

Der FC Bayern könnte vielleicht sogar noch zu einer dritten Chance kommen, zumal der Vertrag des frisch gekürten Afrika-Cup-Siegers im Sommer 2023 ausläuft. Ein Verbleib in Liverpool oder ein Transfer nach Spanien scheinen jedoch die einzigen wirklichen Optionen zu sein. Zum Glück haben sich die Bayern in den letzten Jahren aber ja auch keine ganz schlechten Außenstürmer gegönnt.


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