Nach Kreuzbandriss: Widersprüchliche Meldungen zu Bayerns Plänen mit Hernandez

Daniel Holfelder
Lucas Hernandez wird den Bayern lange fehlen
Lucas Hernandez wird den Bayern lange fehlen / Simon M Bruty/GettyImages
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Lucas Hernandez hat sich im ersten WM-Gruppenspiel das Kreuzbandriss gerissen. Im Anschluss an die Verletzung meldete der kicker, dass die Bayern-Bosse nun Zweifel an der geplanten vorzeitigen Vertragsverlängerung hegen würden. Andere Informationen liegen der Bild und Sport Bild vor.


Wie Bild und Sport Bild-Fußballchef Christian Falk im Podcast "Bayern Insider" betonte, seien die Bayern-Bosse nach wie vor von Hernandez überzeugt und würden weiter an einer vorzeitigen Verlängerung seines aktuell bis 2024 datierten Vertrags arbeiten. Über den kicker-Bericht sei man beim Rekordmeister unglücklich und überrascht.

Die Verantwortlichen sollen den Franzosen nicht nur für einen sehr guten Spieler halten, sondern außerdem seine Leaderqualitäten schätzen. Nach der schweren Verletzung wolle der Klub seinem Verteidiger zeigen, dass er auch in schweren Zeiten zu ihm steht. Gerade verletzten Spielern das Vertrauen auszusprechen, stellten Falk und sein Kollege Tobi Altschäffel klar, sei ein wesentlicher Bestandteil der Münchner Vereinskultur. Dass Hernandez angesichts seines langen Ausfalls mit zurückhaltenderen Gehaltsforderungen in die Vertragsgespräche gehen könnte, wollten die beiden Bayern-Experten nicht ausschließen. Gleichzeitig machten sie klar, dass dieser Umstand eher ein Nebenprodukt als die primäre Intention hinter der Bayern-Philosophie sei.

Hernandez war 2019 für 80 Millionen Euro an die Säbener Straße gewechselt. Schon in der Hinrunde hatte er den Münchnern rund einen Monat lang wegen eines Muskelbündelrisses gefehlt.


WM-Experte Tobias Escher analysiert die K.o.-Runde und die Umbruchstimmung beim DFB:


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