Bayern München

Alaba lockt Gnabry zu Real Madrid

Yannik Möller
Serge Gnabry und David Alaba (Archivbild)
Serge Gnabry und David Alaba (Archivbild) / DANIEL LEAL/GettyImages
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Die Vertragsgespräche zwischen Serge Gnabry und dem FC Bayern erweisen sich als kompliziert. Bei Real Madrid rührt David Alaba schon jetzt die Werbetrommel.


Es ist alles andere als eine einfache Aufgabe für die Bayern, die aktuell laufenden Vertragsgespräche zu erfolgreichen Abschlüssen zu bringen. Während die Verhandlungen mit Robert Lewandowski, Manuel Neuer und Thomas Müller immer im Fokus stehen, bleibt jedoch auch Serge Gnabry ein wichtiges Thema.

Seine Verlängerung gestaltet sich nicht gerade leicht. Der Nationalspieler möchte - so wie seine Kollegen - eine spürbare Gehaltserhöhung in sein neues Arbeitspapier aufnehmen. Der Verein ist sich unsicher, ob seine zu häufig schwankenden Leistungen das auch rechtfertigen.

Es droht eine unklare Ausgangslage: Durch das Vertragsende 2023 wäre der kommende Sommer - sollte eine Einigung nicht gelingen - der letzte Zeitpunkt für einen Verkauf. Regelmäßig zu hören: Gnabry würde aber zur neuen Saison noch nicht gehen wollen, in diesem Fall eher einen ablösefreien Wechsel im Jahr darauf bevorzugen.

Alaba setzt sich bei Real für Gnabry-Transfer ein

Das werden die Münchener aber kaum mit sich machen lassen. Verlängerung oder Verkauf, so scheint das Motto zu lauten. Für den zweiten Fall bewegt sich offenbar etwas in Madrid.

So berichtet die Bild am Mittwoch, dass sich David Alaba bei Real kräftig für eine Verpflichtung von Gnabry einsetzt. Und tatsächlich soll es auch schon einen losen Kontakt zum Management des Außenspielers geben, der mit seiner Rolle als Schienenspieler unter Julian Nagelsmann nicht wirklich zufrieden sein soll.

Dennoch bleibt die Vertragsverlängerung bei den Bayern die erste Priorität.

Serge Gnabry
Gnabrys Verlängerung ist kein Selbstläufer / Alex Grimm/GettyImages

Alaba wird jedoch alles versuchen, um seinen guten Kumpel nach Spanien zu locken. Beide hatten schon zu Münchener Zeiten ein feines Verhältnis zueinander, sodass das Wort des Abwehrspielers ein gewisses Gewicht haben dürfte.

Der deutsche Rekordmeister hält auch schon Pläne bereit, sollte es zu einem vorzeitigen Gnabry-Verkauf kommen. Antony von Ajax Amsterdam und auch Christopher Nkunku von RB Leipzig sollen potenzielle Kandidaten für diesen Fall sein.


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