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Falls Gnabry-Gespräche scheitern: FC Bayern hat Nkunku im Blick

Jan Kupitz
Serge Gnabry
Serge Gnabry / Alex Grimm/GettyImages
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Zieht es nach Julian Nagelsmann, Dayot Upamecano und Marcel Sabitzer den nächsten Star von RB Leipzig zum FC Bayern München? Christopher Nkunku soll es dem Rekordmeister angetan haben.


An der Säbener Straße beherrschen derzeit vor allem die potenziellen Vertragsverlängerungen die Schlagzeilen. Neben Manuel Neuer, Robert Lewandowski und Thomas Müller, die einen besonderen Fokus einnehmen, ist in dieser Thematik auch Serge Gnabry zu nennen, der sich mit den Münchenern schon seit Monaten über ein neues Arbeitspapier unterhält - aber einfach keine Einigung findet.

Obwohl beide Seite prinzipiell auch in Zukunft sehr gerne zusammenarbeiten wollen, scheitert es am lieben Geld. Nachdem Gnabry mitbekommen hat, welche Kohle Kingsley Coman nach seiner groß zelebrierten Vertragsunterschrift erhält, strebt der deutsche Nationalspieler wenig überraschend einen ähnlichen Betrag an. 15 Millionen Euro sollen es pro Jahr sein, wie Sport1 berichtet.

Nkunku-Transfer würde teuer werden

Laut Angaben des TV-Senders sorgen die Bayern-Bosse bereits für den Fall vor, dass man sich mit Gnabry nicht auf eine Verlängerung einigen kann und der deutsche Nationalspieler in diesem Sommer verkauft werden muss: Christopher Nkunku gilt demnach als potenzieller Nachfolger. Julian Nagelsmann arbeitete bei RB Leipzig bekanntlich sehr erfolgreich mit dem Franzosen zusammen.

Christopher Nkunku
Christopher Nkunku feierte kürzlich sein Frankreich-Debüt / John Berry/GettyImages

Das Preisschild des frischgebackenen Nationalspielers der Equipe Tricolore hätte es jedoch in sich: 70 Millionen Euro müssten es mindestens sein, um Nkunku von den Sachsen loseisen zu können.
Ein Verkauf von Gnabry müsste daher wohl eine ähnliche Summe einbringen, um solch einen Deal überhaupt stemmen zu können.

Sky-Reporter Philipp Hinze berichtete sogar, dass ein Transfer für den FC Bayern aufgrund der Konkurrenzsituation noch teurer wäre als für jeden anderen Klub. Die jüngsten Transfers von Dayot Upamecano und Marcel Sabitzer sollen hierbei ebenfalls reinspielen.

Offiziell sollen die Münchener ihr Interesse an Nkunku noch nicht hinterlegt haben. Das könnte sich jedoch sehr schnell ändern, denn Pini Zahavi, der als Berater des Franzosen tätig ist, vertritt auch Robert Lewandowski - da bald Vertragsgespräche beim Polen anstehen, könnten sich die Parteien in diesem Zug auch über den RBL-Star unterhalten.

Nach 90min-Informationen hat zudem sein Jugendklub Paris Saint-Germain Interesse an Nkunku, der gemäß Sport1 mit einer Verlängerung in Leipzig (Vertrag bis 2024) zögert.

Als Alternative zum 24-Jährigen gilt beim FC Bayern der Brasilianer Antony von Ajax Amsterdam. Der Wirbelwind ist zwar noch bis 2025 an den niederländischen Topklub gebunden, durfte aber günstiger als Nkunku zu haben sein.


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