Bayern München

Sorgen beim FC Bayern: Müller und Süle angeschlagen

Dominik Hager
Thomas Müller kämpft noch mit leichten körperlichen Problemen
Thomas Müller kämpft noch mit leichten körperlichen Problemen / Thomas Eisenhuth/Getty Images
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Mit der Rückkehr der EM-Fahrer erhöht sich auch die Arbeit für das Münchner Ärzteteam. Am Donnerstag bereiteten den Bayern laut BILD-Angaben mit Niklas Süle und Thomas Müller gleich zwei Spieler Sorgen.


Ehrgeizig, wie Thomas Müller nun mal ist, entschied sich der 31-Jährige dafür, ein paar Tage früher als vorgesehen wieder mit dem Training zu starten. Wenngleich der Nationalspieler eigentlich erst am 31. Juli starten sollte, absolvierte er seine zweite individuelle Einheit vor seinem eigentlichen Start mit Leistungstests und Team-Training.

Gemeinsam mit dem Münchner Fitness-Chef Thomas Broich absolvierte der Offensivspieler eine 45-minütige Einheit. Auf dem Programm standen Passspiel und Koordinationsübungen.

Wirklich rund läuft der Müller-Motor jedoch zwei Wochen vor dem Bundesliga-Auftakt in Gladbach noch nicht. Das Münchner Urgestein fasste sich immer wieder an die Innenseite oberhalb seines rechten Knies. Ganz so schlimm scheinen seine Probleme jedoch nicht zu sein, so dass er seine Einheit letztlich auch zu Ende bringen konnte. Ein wenig Zwicken hier und da ist schon mal normal, wenn ein Spieler in den 30ern angekommen ist.

Niklas Süle
Niklas Süle musste seine Einheit nach 13 Minuten abbrechen / Alexander Hassenstein/Getty Images

Das aber auch Jugend nicht vor körperlichen Problemen schützt, beweist Niklas Süle. Der 25-Jährige hatte mit Rückenschmerzen zu kämpfen und musste nach 13 Minuten vorzeitig in die Kabine. Der Innenverteidiger verspürte schon beim Warm-up-Programm Schmerzen, nachdem es seitwärts über kleine Hürden ging.

BILD-Informationen zufolge verzog der Münchner das Gesicht und fasste sich an den unteren Rücken am Übergang zur Hüfte. Wenngleich der Spieler nach Rücksprache mit Chef-Phsyio Helmut Erhard noch versuchte die Schmerzen rauszulaufen, musste er sich nach wenigen Minuten geschlagen geben und seine dritte Einheit der Vorbereitung vorzeitig abbrechen. Allerdings soll es sich laut BILD lediglich um eine Rücken-Blockade handeln.

Entwarnung gab es auch von TZ-Redakteur Philipp Kessler. "Keine großen Sorgen für Müller und Süle. Müller will nach seiner bei der EM erlittenen Verletzung erst einmal vorsichtig ins Mannschaftstraining einsteigen, während Süle mit einem Hexenschuss kämpfte und bereits morgen wieder ins Training einsteigen könnte", twitterte Kessler.

Tanguy Nianzou
Tanguy Nianzou könnte von der Süle-Blessur profitieren / Matthias Hangst/Getty Images

Gerade für Niklas Süle sind solche Rückschläge aber dennoch ärgerlich. Aufgrund der Verletzung von Lucas Hernández hätte der Ex-Hoffenheimer eigentlich die Gelegenheit, sich festzuspielen. Allerdings werden auch die Chancen von Tanguy Nianzou mit jeder verpassten Trainingseinheit von Süle größer. Der junge Franzose überzeugte zuletzt gegen Gladbach neben Dayot Upamecano.

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