Bayern München

Coman-Einwechslung gegen Barça abgebrochen - das steckt dahinter

Jan Kupitz
Kingsley Coman hatte Magenprobleme
Kingsley Coman hatte Magenprobleme / Alexander Hassenstein/Getty Images
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Beim 3:0-Sieg gegen den FC Barcelona hatte der FC Bayern zum Champions-League-Auftakt nicht die geringsten Probleme. Lediglich Kingsley Coman sorgte kurzzeitig für Aufregung, weil er seine Einwechslung abbrechen musste. Das steckt dahinter.


In der aktuellen Saison lief es für Coman bislang noch nicht wirklich rund. Aufgrund kleinerer Blessuren absolvierte der Franzose wettbewerbsübergreifend erst 95 Einsatzminuten - lediglich im Supercup gegen den BVB durfte er von Beginn an ran.

Auch das vergangene Topspiel gegen RB Leipzig (4:1) hatte er aufgrund von Wadenproblemen verpasst. Gegen den FC Barcelona sollte er am Dienstagabend sein Comeback geben.

Julian Nagelsmann beschloss, Coman in der 65. Minute für den einmal mehr überzeugenden Jamal Musiala einzuwechseln. Der Vierte Offizielle hatte bereits die Wechseltafel hochgehalten, als Coman plötzlich einen Rückzieher machte und statt auf dem Rasen nach einer kurzen Rücksprache mit Nagelsmann und den Physios in der Kabine verschwand.

Fans vor den TV-Bildschirmen spekulierten, dass sich der 25-Jährige beim Aufwärmen verletzt haben könnte.


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Kurze Zeit später kehrte Coman allerdings an die Seitenlinie zurück und durfte sich in der 82. Minute doch noch über seine Einwechslung freuen. "King hatte ein bisschen Magenprobleme kurz vor der Einwechslung", erklärte Nagelsmann im Anschluss an die Partie (via Sport1), "deswegen mussten wir kurz warten, bis der Toilettenbesuch vorbei war und dann ging's."

Alles halb so wild also - der verletzungsanfällige Offensivstar muss vorerst keine weitere Zwangspause einlegen.

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