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Champions League

FC Bayern schlägt Barça klar: Die Einzelkritik zum Champions-League-Duell

Jan Kupitz
Der FC Bayern hat in Barcelona nichts anbrennen lassen
Der FC Bayern hat in Barcelona nichts anbrennen lassen / Quality Sport Images/Getty Images
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Der FC Bayern München ist gegen den FC Barcelona erfolgreich in die neue Champions-League-Saison gestartet, auch wenn es am Dienstagabend nicht ganz so torreich wie beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams (8:2) wurde.

Die Deutschen waren die gesamte Partie über das spielbestimmende Team und somit die hochverdienten Sieger. Barça war im ersten CL-Spiel der Post-Messi-Ära auf ganzer Linie chancenlos und blieb ohne einen einzigen Schuss aufs Tor!

Thomas Müller besorgte mit einem Distanzschuss, der von Eric Garcia unhaltbar abgefälscht wurde, die Führung für die Münchener, die nach dem Seitenwechsel in Person von Robert Lewandowski nachlegten. Der Pole staubte nach Pfostenknallern von Jamal Musiala und Serge Gnabry zweimal ab.

Tore:
0:1 Müller (34.)
0:2 Lewandowski (56.)
0:3 Lewandowski (85.)

Einzelkritik FC Barcelona:

1. Tor & Abwehr

Ronald Araujo
Ronald Araujo / Quality Sport Images/Getty Images

Marc-André ter Stegen: Parierte zweimal richtig stark gegen Sané, war bei den Gegentreffern machtlos. Wurde von seien Vorderleuten im Stich gelassen. 6/10

Ronald Araujo: Der Uruguayer zeigte sich sehr bissig und zweikampfstark. An diesem Abend der beste Spieler im Barça-Dress. 7/10

Gerard Piqué: Hatte große Mühe, seine Defensive als Chef zu ordnen. Auch in der individuellen Zweikampfführung nicht immer auf der Höhe. 5/10

Eric Garcia (bis 66.): Sah beim 0:1 extrem unglücklich aus, weil er sich ängstlich wegdrehte und dadurch den (harmlosen) Schuss von Müller unhaltbar abfälschte. 5/10

2. Mittelfeld

Frenkie de Jong
Frenkie de Jong / David Ramos/Getty Images

Sergio Roberto (bis 59.): Ein grausamer Abend des 29-Jährigen, der bei seiner Auswechslung ausgepfiffen wurde. 3/10

Frenkie de Jong: Der Niederländer wollte etwas initiieren und den Ball erobern, aber er hatte ihn kaum. Nicht das Starensemble von Barcelona, von dem er träumte. 6/10

Sergio Busquets (bis 59.): Der Barça-Kapitän wurde überraschend frühzeitig ausgewechselt. Es war nicht der Abend des Abräumers. 5/10

Pedri: Eine ineffektive Vorstellung von Pedri, was wir eigentlich nicht gewohnt sind zu sagen. Die Tatsache, dass er 7.183.901 Spiele in einem Kalenderjahr absolviert hat, hat nicht geholfen. 5/10

Jordi Alba (bis 73.): Barcelona braucht erfahrene Spieler, die mit gutem Beispiel vorangehen. Doch Alba sah auf seiner linken Seite nur selten Land. 4/10

3. Sturm

Frenkie de Jong, Luuk De Jong, Memphis Depay
de Jong und Memphis / David Ramos/Getty Images

Luuk de Jong (bis 66.): Ohne große Bindung zum Spiel. Fiel hauptsächlich durch seine Geschwindigkeitsdefizite auf. 3/10

Memphis Depay: Er war besser als sein Sturmpartner, aber das war bei weitem nicht das Beste, was Memphis zu bieten hatte. 5/10

4. Einwechselspieler

Gavi (ab 59.): Der 17-Jährige feierte sein Champions-League-Debüt und machte Lust auf mehr. 6/10

Yusuf Demir (ab 59.): Versuchte, auf dem rechten Flügel für frischen Wind zu sorgen, doch die Bayern hatten die Partie voll im Griff. 5/10

Oscar Mingueza (ab 66.): Machte eine etwas zuverlässigere Figur als Garcia, für den er ins Spiel gekommen war. 6/10

Philippe Coutinho (ab 66.): Der Brasilianer versuchte wenigstens noch etwas, konnte aber auch nicht mehr allzu viel ausrichten. 6/10

Alejandro Balde (ab 73.): Der Youngster löste Jordi Alba ab und zeigte direkt vielversprechende Ansätze.

Einzelkritik FC Bayern:

5. Tor & Abwehr

Sergi Roberto, Dayot Upamecano
Upamecano hat nichts anbrennen lassen / David Ramos/Getty Images

Manuel Neuer: Bayerns Kapitän erlebte einen ganz ruhigen Abend und wurde kein einziges Mal ernsthaft geprüft. Die Weiße Weste dürfte Neuer extrem freuen. 6/10

Benjamin Pavard (bis 66.): Wurde defensiv nicht gefordert, hielt sich offensiv weitgehend zurück. Viel vorwerfen kann man dem Franzosen nicht. 6/10

Dayot Upamecano: Eine ganz abgeklärte Partie des Ex-Leipzigers, der die wenigen Offensivbemühungen der Katalanen häufig im Keim erstickte. 7/10

Niklas Süle (bis 82.): Begann im Abwehrzentrum, rückte nach Pavards Auswechslung auf die Rechtsverteidiger-Position. Insgesamt ein rundum solider Abend des Nationalspielers. 7/10

Alphonso Davies: Er musste sich nicht mal von seiner besten Seite zeigen. Dennoch bereitete Davies den Katalanen Probleme, wenn er sich nach vorne wagte. 7/10

6. Mittelfeld

Joshua Kimmich: Ein ungewohnt unauffälliger Abend des Mittelfeldchefs. 6/10

Leon Goretzka: Er führte das Mittelfeld mit Leichtigkeit an und kombinierte Tempo, Kraft und Präzision. 7/10

Thomas Müller (bis 82.): Ganz Müller-like traf das gestrige Geburtstagskind (32) zur verdienten Führung der Münchener. Getreu dem Motto: "Wer nicht schießt, kann auch nicht treffen." 7/10

7. Sturm

Leroy Sané (bis 82.): Beim Nationalspieler zeigt die Formkurve weiter nach oben. 7/10

Jamal Musiala (bis 70.): Egal ob Bundesliga, DFB-Pokal oder Champions League: Musiala liefert einfach ab! Auch im Camp Nou zeigte der Youngster sein außergewöhnliches Talent und war nur schwer zu stoppen. 8/10

Robert Lewandowski: Die Megaserie des Torjägers geht durch seinen Doppelpack weiter: Letztmals blieb Lewangoalski im Februar (!) in einem Pflichtspiel ohne eigenes Tor. Seitdem traf er 18 Partien in Folge. WOW! 8/10

8. Einwechselspieler

Lucas Hernandez (ab 66.): Fügte sich nach seiner Einwechslung glänzend ein und überzeugte sofort durch bissige Zweikampfführung. 7/10

Serge Gnabry (ab 70.): Hatte Pech mit einem Pfostenschuss, den Lewandowski im Nachschuss immerhin noch zum 3:0 verwandelte. 6/10

Kingsley Coman (ab 82.): -

Josip Stanisic (ab 82.): -

Marcel Sabitzer (ab 82.): -

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