Bayern München

Joshua Kimmich möchte wieder angreifen: Alle Fakten zum bevorstehenden Comeback

Dominik Hager
Nach über einem Monat: Joshua Kimmich steht vor dem Comeback
Nach über einem Monat: Joshua Kimmich steht vor dem Comeback / Alexander Hassenstein/GettyImages
facebooktwitterreddit

Das letzte Pflichtspiel von Joshua Kimmich für den FC Bayern ist inzwischen über einen Monat her. Nun dürfte es jedoch nicht mehr lange dauern, bis der Mittelfeld-Leader endlich wieder auf dem Platz stehen kann. Seit Mittwoch ist der 26-Jährige aus der Quarantäne heraus und könnte sich rein theoretisch dem Mannschaftstraining anschließen. Allerdings gilt es zunächst Schritt für Schritt vorzugehen.


Joshua Kimmich wurde durch die Folgen der Corona-Pandemie sozusagen völlig aus der Saison rausgeworfen. Selbst wenn eine Infektion jeden treffen kann, hat sich der Mittelfeldspieler seine lange Pause auch ein wenig selbst zuzuschreiben.

Allerdings hatte der 26-Jährige offenbar noch Glück im Unglück. BILD-Informationen zufolge hatte der Spieler keine "typischen Corona-Symptome". Nachdem er in der ersten Quarantäne-Phase als Kontaktperson noch intensiv in den eigenen vier Wänden trainieren konnte, war dies während seiner Infektion nicht mehr möglich. Hartes Training wäre schließlich zu riskant gewesen, weshalb es der Spieler bei leichtem Krafttraining und Stabilisations-Übungen beließ. Demnach wird es schon noch eine Weile dauern, bis Kimmich wieder bei 100 Prozent ist.

Einsatz gegen Mainz 05? Kimmich muss sich wohl gedulden

Am Mittwoch standen für Kimmich noch gesundheitliche Checks an, jedoch soll er bereits am Donnerstag wieder mit leichtem Training einsteigen. Mit der Partie am Samstag gegen Mainz dürfte es demnach knapp werden. Ein Startelfeinsatz kann jedenfalls mit ziemlicher Sicherheit ausgeschlossen werden.

"Wir müssen für Samstag genau überlegen und aufpassen. Es muss in einem vernünftigen Rahmen sein, um seine Gesundheit nicht zu gefährden", wird Nagelsmann von der BILD zitiert.

Der Spieler selbst brennt jedoch auf sein Comeback und würde sehr gerne schon wieder gegen Mainz mit dabei sein. "Er scharrt natürlich schon mit seinen Hufen. Das könnt ihr euch ja vorstellen, dass er mehr als gewillt ist, schnellstmöglich wieder auf dem Acker zu stehen", stellte der Bayern-Coach klar.

Choupo-Moting noch mit Problemen

Während Kimmich also lieber noch heute als morgen zurück auf dem Platz stehen möchte, wird sich Eric Maxim Choupo-Moting noch ein wenig länger gedulden müssen.

Der ungeimpfte Stürmer hatte BILD-Berichten zufolge deutliche Symptome und spürt auch heute noch die Nachwirkungen der Erkrankung. "Er hat noch ein bisschen Probleme, die ein Training noch nicht zulassen", erklärte Julian Nagelsmann. Dennoch befindet sich der Stürmer auf dem Wege der Besserung und könnte in der nächsten Woche ins Training einsteigen.

Allerdings lauert auf Choupo-Moting und Joshua Kimmich weiterhin die Gefahr, erneut in Quarantäne zu müssen. Schließlich ist man offiziell erst eine genesene Person, wenn man im Besitz eines Genesenennachweises ist. Hierfür muss der positive Test allerdings 28 Tage her sein. Im Falle von Kimmich sind es derzeit erst 14 Tage, weshalb er noch bis kurz vor Weihnachten auf den Nachweis warten muss. Bis dahin müsste er bei einem Kontaktfall erneut in Isolation.

facebooktwitterreddit