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Köpke kritisiert Nübels Karriereplanung: "Ein Jahr verloren"

Dominik Hager
Alexander Nübel muss in Monaco noch zulegen
Alexander Nübel muss in Monaco noch zulegen / Quality Sport Images/GettyImages
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Alexander Nübel hat das große Ziel, eines Tages die Nummer eins beim FC Bayern und in der Nationalmannschaft zu werden. Derzeit ist der junge Keeper an Monaco verliehen, da Manuel Neuer im Verein absolut gesetzt ist. Beim DFB spielt Nübel derweil noch keine große Rolle. Der langjährige Torwarttrainer Andreas Köpke ist nicht gänzlich angetan vom Werdegang des Schlussmannes.


Alexander Nübel hat für seine Entscheidung, zum FC Bayern zu wechseln, durchaus Kritik einstecken müssen. Der Keeper sah selbstredend kein Land gegen Manuel Neuer und verbrachte ein Jahr lang auf der Bank.

Köpke kritisiert Nübel: "Ein Jahr verloren"

Damit hat sich der ehemalige Schlussmann der U21-Nationalmannschaft selbst ein wenig ins Abseits manövriert. Dies sieht auch der Ex-DFB-Torwarttrainer Köpke so.

"Es drängt sich im Moment keiner nach, der sofort reinstoßen könnte", erklärte der 60-Jährige gegenüber dem kicker in Hinblick auf einen möglichen Neuer-Nachfolger. Zwar habe sich Nübel in Monaco "ganz gut entwickelt", jedoch müsse er auch spielen, "um kontinuierlich sein Niveau zu steigern".

Köpke kritisierte, dass Nübel beim FC Bayern schon "ein Jahr verloren" habe.

Nübel bleibt fürs Erste in Monaco

Seit seiner Leihe zu Monaco ist der Ex-Schalker zwar Stammspieler, musste aber auch immer wieder Kritik einstecken. Noch deutet sich nicht an, dass er eines Tages die Nummer eins in der Nationalmannschaft oder beim FC Bayern werden kann.

Gewissermaßen hat er allerdings noch gut ein Jahr Zeit, um sich bei der AS Monaco auf ein noch besseres Niveau zu schrauben. Nübel-Berater Stefan Backs erklärte erst kürzlich, dass der Torwart seinen Leihvertrag bis 2023 mit ziemlicher Sicherheit erfüllen wird.


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