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Bayern München

Flick kontert Nübel-Berater: "Alex wusste, worauf er sich einlässt"

Jan Kupitz
Was wird aus Alexander Nübel?
Was wird aus Alexander Nübel? / Alexander Hassenstein/Getty Images
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Gegenüber dem kicker hatte sich Stefan Backs, seines Zeichens der Berater von Alexander Nübel, am Donnerstag über die Situation seines Klienten beschwert. Der Agent bezeichnete die aktuelle Lage als "unbefriedigend" und erklärte, dass man ein Leihgeschäft in Erwägung ziehen müsse, "wenn Alex nicht mehr zum Spielen kommt".

Vor allem die Tatsache, dass Hansi Flick im letzten und unbedeutenden Spiel der Champions-League-Gruppenphase gegen Lok Moskau auf Manuel Neuer statt auf den Ex-Schalker setzte, soll im Nübel-Lager mit Verwunderung und Ärger gleichermaßen aufgenommen worden sein. Die ominöse und offiziell nie bestätigte Zusicherung, nach der Nübel beim Rekordmeister eine bestimmte Anzahl an Spielen pro Saison zugesichert worden sein soll, kann der 24-Jährige in dieser Spielzeit jedenfalls nicht mehr erreichen - sofern sich Neuer nicht plötzlich schwer verletzt.

Auf der Pressekonferenz vor dem Topspiel gegen den BVB wurde Flick auch zu den Aussagen des Nübel-Beraters befragt. Bayerns Chefcoach hatte für diese nur bedingt Verständnis, wollte allerdings auch kein unnötiges Fass aufmachen. "Das sind Dinge, die wir intern besprechen. Darüber haben wir hier nicht zu reden. Seine Sichtweise ist sein Recht", so Flick, der aber bewusst betonte, dass "Alex wusste, worauf er sich einlässt, wenn er zu Bayern kommt".

Nübel kam in dieser Saison lediglich zweimal zum Einsatz, fällt sein Ende Januar mit einem Syndesmosebandanriss raus. "Er hat zwei Spiele gemacht und ist aktuell verletzt, aber die klare Nummer eins ist Manuel Neuer", stellte Flick noch einmal ganz deutlich klar. Seine Aufgabe sei es, stets das Team mit den besten Spielern aufzustellen.

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