Bayern München

Goretzka glaubt an Gnabry-Verbleib und fordert Wiedergutmachung für die enttäuschende Rückrunde

Dominik Hager
Leon Goretzka glaubt an einen Verbleib von Teamkollege Serge Gnabry
Leon Goretzka glaubt an einen Verbleib von Teamkollege Serge Gnabry / Alexander Hassenstein/GettyImages
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Neben den Wechsel-Diskussionen um Robert Lewandowski wird auch das Thema "Gnabry-Abgang" immer heißer. Der Offensivspieler hat das Vertragsangebot der Bayern abgelehnt und könnte vor einem Wechsel zu Real Madrid stehen. Teamkollege Leon Goretzka glaubt jedoch nicht, dass Gnabry den FC Bayern verlässt. Der Mittelfeldspieler hofft zudem auf ein wiedererstarktes Bayern, das Fußball-Europa wie vor zwei Jahren verzaubern kann.


Noch in diesem Sommer soll entschieden werden, wie es mit Serge Gnabry weitergeht. Während der Spieler keine Eile zu haben scheint, wollen die Bayern bevorzugt verlängern oder aber immerhin noch eine lukrative Ablöse mitnehmen.

Goretzka steht Wechsel-Theater um Gnabry entspannt gegenüber

Die Gefahr eine Abgangs scheint durch die Mbappé-Absage an Real Madrid so groß zu sein wie noch nie. Serge Gnabry gilt als möglicher Alternativ-Kandidat und wäre einem Wechsel zu den Königlichen wohl nicht abgeneigt. Leon Goretzka kann all das aber nicht verunsichern. Der Mittelfeldmotor ist von einem Verbleib des Offensivspielers überzeugt, wie er im Gespräch mit Sky verdeutlichte.

"Über Serges möglichen Abgang möchte ich jetzt nichts sagen, weil ich davon ausgehe, dass er bei uns bleibt", erklärte der 26-Jährige.

Trotzdem hat auch Goretzka erkannt, dass bei den Münchnern durchaus ein kleiner personeller Umbruch stattfindet, der durch den Weggang von Niklas Süle seinen Anfang genommen hat. "Man merkt, dass Veränderungen da sind, aber das heißt nicht immer etwas schlechtes", befand er.

Goretzka fürchtet Konkurrenzkampf nicht: "Unter Reibung entsteht Wärme"

Julian Nagelsmann hatte diese Veränderungen schließlich nach dem CL-Aus eindringlich gefordert. Durch den fast fixen Transfer von Ryan Gravenberch wird sich auch Goretzka mit einem jungen und ambitionierten Spieler um einen Startelfplatz duellieren müssen. Davor fürchtet sich der Ex-Schalker allerdings nicht. "Ich habe bereits erwähnt, dass Konkurrenzkampf ein wichtiger Faktor im Profifußball ist. Unter Reibung entsteht Wärme und wir möchten im nächsten Jahr viel erreichen", so "Hobby-Physiker" Leon Goretzka.

Nun freut sich der Bayern-Profi schon darauf, "alle kennenzulernen, wenn es wieder los geht". Dies ist bei den Münchnern erst am 8. Juli der Fall. "Dann packen wir es gemeinsam an", versprach er.

Goretzka fordert Widergutmachung für schwache Rückrunde: "Haben viele Dinge zu verbessern"

Der 26-Jährige möchte sich vor allem für die enttäuschende Rückrunde der Bayern revanchieren. "Wir haben eine ziemlich gute, wenn nicht hervorragende Hinrunde gespielt. Da waren wir im Flow. Das kann man von der Rückrunde nicht behaupten", haderte der Mittelfeldspieler und kündigte an, dass man "viele Dinge zu verbessern" habe.

Insbesondere monierte er das Aus im der Champions League gegen den FC Villarreal. "Wir waren in den wichtigen Spielen nicht auf der Höhe, das war nicht Bayern-like", ärgerte sich Goretzka. Dem Mittelfeldspieler zufolge, ist den Münchnern ein Aus gegen einen solchen Gegner nicht passiert. "Ohne Villarreal die Qualität abzusprechen, aber da müssen wir weiterkommen", kritisierte er.

Der Gedanke an das CL-Finale am Samstag versetzt Goretzka demnach schon einen schmerzhaften Stich. "Das tut brutal weh. Es ist das Spiel, wo wir hin wollten. Wir müssen sagen, dass wir eine ganze Ecke davon weg waren", blickt er der Wahrheit ins Auge. Nun gilt es für Goretzka und die Bayern, an alte Glanzzeiten anzuschließen. "Vor zwei Jahren haben wir Europa verzaubert, da wollen wir wieder hin", stellte er klar.


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