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FC Bayern besiegt Vikotoria Köln souverän: Die Münchner in der Einzelkritik

Dominik Hager
Der FC Bayern ließ bei Viktoria Köln nichts anbrennen
Der FC Bayern ließ bei Viktoria Köln nichts anbrennen / Marvin Ibo Guengoer - GES Sportfoto/GettyImages
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Der FC Bayern hat gegen Viktoria Köln trotz einiger Startschwierigkeiten einen souveränen 5:0-Sieg eingefahren. Damit haben die Münchner als letztes Team das Ticket für die zweite Pokal-Runde gelöst. Beim FCB durften heute einige Spieler aus der zweiten Reihe von Beginn an ran. Unter anderem Mathys Tel und Ryan Gravenberch konnten mit guten Aktionen und einem Treffer überzeugen, jedoch glänzten auch einige Routiniers sowie Comebacker Leon Goretzka.


1. Sven Ulreich

Sven Ulreich war wenig gefordert und musste nur beim Abseitstor durch Handle hinter sich greifen, bei dem er chancenlos gewesen wäre. In der zweiten Halbzeit konnte er einen Distanzschuss mit den Fäusten parieren.

Bewertung: 7/10

2. Noussair Mazraoui

Der Neuzugang von Ajax Amsterdam konnte sich nicht wirklich für weitere Einsätze von Beginn an empfehlen. Mazraoui sah defensiv ab und an schlecht aus, wie beispielsweise beim Abseitstor. Seine Flanken waren ebenfalls nicht sonderlich brillant, ehe er in Halbzeit zwei dann doch mal eine Präzise Hereingabe in Richtung Tel servierte. In Summe hat er jedoch nichts gezeigt, was Benjamin Pavard wirklich Angst machen könnte.

Bewertung: 5/10

3. Matthijs de Ligt

Der Holländer war in der Abwehrkette kaum beschäftigt und regelte die wenigen Szenen mit seinem gutem Stellungs- und Kopfballspiel. Zudem gewann er all seine Zweikämpfe am Boden. Im Aufbauspiel blieb de Ligt unauffällig, aber fehlerfrei und brachte 95 Prozent seiner Bälle an den Mann.

Bewertung: 8/10

4. Lucas Hernández

Lucas Hernández wirkte zu Beginn ein wenig unaufmerksam und ließ seine Gegenspieler das ein- oder andere Mal entwischen. Im Anschluss steigerte sich der Franzose aber und legte seine gewohnte Zweikampfstärke und Abgeklärtheit an den Tag.

Bewertung: 7/10

5. Josip Stanisic

Josip Stanisic spielte abgeklärt wie ein alter Hase und leistete sich kaum Fehler. So richtig viel wusste er mit seinem Platz auf der linken Seite aber auch nicht anzufangen. Stanisic rückte aber auch auffällig häufig nach innen und überließ Gravenberch die Breite. 96,7 Prozent angekommene Pässe klingen sensationell, ins Risiko ging der Kroate jedoch bei keiner seiner Aktionen.

Bewertung: 7/10

6. Joshua Kimmich

Joshua Kimmich war der Dreh- und Angelpunkt im Spiel und konnte offensiv für einige Akzente sorgen. Kimmich verzeichnete selbst gefährliche Abschlüsse, setzte seine Kollegen aber auch mit traumhaften Zuspielen regelmäßig in Szene. Kimmich bereitete bereits in der 20. Minute eine Großchance von Gnabry mit einem langen Zuspiel vor und spielte später erneut einen großartigen Pass auf selbigen, der den Mané-Treffer vorbereiten konnte.

Bewertung: 9/10

7. Ryan Gravenberch

Ab und an war dem Holländer zwar seine nicht allzu große Spielpraxis anzusehen, jedoch ließ er sein Talent auch regelmäßig aufblitzen. Seine Drehungen und Dribblings sahen klasse aus und machen definitiv Laune auf mehr. Mit seinem platzierten Abschluss in der 35. Minute erzielte er seinen ersten Pflichtspiel-Treffer für die Bayern. Der FCB wird an diesem Spieler noch viel Freude haben.

Bewertung: 9/10

8. Serge Gnabry

Serge Gnabry war extrem häufig in Aktion, selbst wenn ihm insbesondere in Hälfte eins längst nicht alles glückte. Der Nationalspieler blieb jedoch stets gefährlich und bereitete das Mané-Tor sehenswert und uneigennützig vor. Der Offensivspieler war an zahlreichen Kombinationen beteiligt, blieb jedoch vor dem Tor selbst eher glücklos. Unter anderem in der 81. Minute hätte er nach Musiala-Zuspiel durchaus treffen können.

Bewertung: 8/10

9. Thomas Müller

Thomas Müller fand zunächst schwer ins Spiel, steigerte sich jedoch nach 20 eher schwächeren Minuten. Der Raumdeuter bereitete mit einem abgefälschten Pass das 1:0 vor und setzte Musiala technisch fein vor dem 4:0 in Szene. Es sei dem Routinier verziehen, dass er selbst eher weniger Torgefahr ausstrahlen konnte.

Bewertung: 8/10

10. Mathys Tel

Der Youngster brauchte etwa 15 Minuten, um in Spiel zu kommen, wusste dann jedoch mit sehr sehr guten Distanzschüssen zu gefallen. Noch besser machte es der Offensivspieler kurz vor dem Pausenpfiff als sein sehenswerter Schuss aufs lange Eck den Weg ins Tor fand. Tel absolvierte eine gute Partie und hätte kurz vor seiner Auswechslung sogar noch sein zweites Tor machen können, wenn nicht gar müssen.

Bewertung: 9/10

11. Sadio Mané

Sadio Mané war immer abspielbar und wusste mit seiner Beweglichkeit zu gefallen. Ab und an agierte der Senegalese jedoch zu umständlich und verpasste gute Abschlusschancen. In der zweiten Halbzeit knipste der 30-Jährige dann aber doch noch, nachdem er perfekt von Gnabry in Szene gesetzt worden ist.

Bewertung: 8/10

12. Jamal Musiala (ab 63. Minute)

Jamal Musiala brauchte nach seiner Einwechslung nicht eine Minute, um beinahe einen Treffer erzielen zu können. Wenig später ließ er den Ball nach Müller-Zuspiel dann aber im Netz zappeln. Im Anschluss leitete er noch einige gute Aktionen ein und bereitete unter anderem die Gnabry-Großschance in der 81. Minute vor. Ein paar leichtsinnige Ballverluste leistete sich der Wunderknabe allerdings auch.

Bewertung: 9/10

13. Leroy Sané (ab 63. Minute)

Leroy Sané blieb nach seiner Einwechslung zunächst etwas blasser als Choupo-Moting und Musiala. In der 79. Minute verzeichnete dann aber auch Sané seinen ersten Abschluss. Der Offensivspieler wirkte spielfreudig und war in der Endphase an einigen guten Aktionen beteiligt.

Bewertung: 7/10

14. Leon Goretzka (Ab 68. Minute)

Der Mittelfeld-Motor gab sein Comeback nach Knieverletzung und brauchte nicht viel Anlaufzeit. Zunächst glänzte Goretzka mit einem schönen Zuspiel auf Choupo-Moting, das dieser jedoch nicht verwerten konnte. In der 83. Minute krönte er sein Comeback dann jedoch mit einem dynamischen Lauf und einem platzierten Abschluss zum 5:0. Top-Comeback von Goretzka!

Bewertung: 9/10

15. Eric Maxim Choupo-Moting (Ab 68. Minute)

Der Kameruner gab wie Goretzka sein Comeback und war sofort mittendrin im Geschehen. Der Angreifer erarbeitete sich 3,4 echte Top-Chancen, jedoch misslang ihm der Abschluss stets ein wenig. In Summe ein couragierter, wenn auch etwas glückloser Auftritt von Choupo-Moting.

Bewertung: 6/10

16. Marcel Sabitzer (Ab 80. Minute)

Der Österreicher kam für die letzten zehn Minuten, verzeichnete aber keine auffällige Szenen mehr.

Ohne Bewertung


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