FC Bayern bei Upamecano in der Pole Position - Interesse von Manchester United kühlt ab

Florian Bajus
Der FC Bayern ist derzeit angeblich in der Pole Position bei Dayot Upamecano
Der FC Bayern ist derzeit angeblich in der Pole Position bei Dayot Upamecano / DeFodi Images/Getty Images
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Im Poker um Dayot Upamecano hat sich laut The Athletic ein Zweikampf zwischen dem FC Bayern und Manchester United herauskristallisiert. Allerdings soll das Interesse der Red Devils abgekühlt sein. Die Tendenz geht daher zu einem Wechsel nach München.

Der FC Bayern wurde in den vergangenen Monaten einige Male mit Dayot Upamecano in Verbindung gebracht - und das nicht ohne Grund. Die Verträge von David Alaba und Jerome Boateng laufen aus, sollte mindestens einer der beiden Innenverteidiger den deutschen Rekordmeister verlassen, besteht Nachholbedarf. Upamecano könnte etwa Alaba auf der Position des linken Innenverteidigers ersetzen und in Konkurrenz mit Lucas Hernandez treten, sollte auch Boateng gehen, stünden indes nur noch Niklas Süle und Tanguy Nianzou für die Position des rechten Innenverteidigers zur Verfügung.

Auch Manchester United hält die Augen bei der Suche nach einem neuen Innenverteidiger offen. Im vergangenen Jahr zahlte der kriselnde Spitzenklub 87 Millionen Euro für Harry Maguire, allerdings soll dem englischen Nationalspieler ein neuer Partner zur Seite gestellt werden.

Im Visier des FC Bayern und Manchester United: Dayot Upamecano
Im Visier des FC Bayern und Manchester United: Dayot Upamecano / DeFodi Images/Getty Images

Wie The Athletic berichtet, sollen der FC Bayern und United die Favoriten auf den Zuschlag bei Upamecano sein, der seinen Vertrag bei RB Leipzig erst im Sommer bis 2023 verlängert hatte. Allerdings soll darin eine Ausstiegsklausel in Höhe von 42 Millionen Euro enthalten sein.

Die Tendenz deute klar auf einen Wechsel nach München hin. Demnach stehe Upamecano in Manchester nicht mehr oben auf dem Zettel. Die Bayern hingegen haben einerseits Bedarf, andererseits falle die Ablösesumme im kommenden Sommer niedriger aus als in diesem Jahr - somit hätte man die Gelegenheit, trotz der Corona-Krise einen hochklassigen Innenverteidiger zu einem angemessenen Preis zu verpflichten.

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