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FC Bayern Ablöse-Rechner: Diese Einnahmen winken im Transfersommer

Dominik Hager
Robert Lewandowski und Marcel Sabitzer könnten den Bayern noch ordentlich Kohle einbringen
Robert Lewandowski und Marcel Sabitzer könnten den Bayern noch ordentlich Kohle einbringen / Matthias Hangst/GettyImages
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Der FC Bayern hat die Corona-Pandemie gut überstanden und scheint inzwischen wieder äußerst liquide daher zu kommen. Transfers wie Gravenberch oder Mané konnten verwirklicht werden und Geld für weitere Neuzugänge scheint dennoch vorhanden zu sein. Dies gilt im besonderen Maße, wenn noch Gelder eingenommen werden. Durch den Roca-Verkauf haben die Bayern bereits überraschend viel generiert, jedoch könnten in den nächsten Wochen bis zu 100 Millionen Euro dazu kommen. Wir werfen einen Blick auf die Kandidaten, die noch Ablöse einbringen könnten.


1. Robert Lewandowski: 50 Millionen Euro

Robert Lewandowski
Sebastian Widmann/GettyImages

Robert Lewandowski möchte unbedingt zum FC Barcelona und wird sich diesen Wunsch wohl auch erfüllen können. Die Katalanen haben zuletzt ein Angebot in Höhe von 40 Millionen Euro plus weitere fünf Millionen Euro an Bonus-Zahlungen abgegeben, das die Münchner jedoch abgelehnt haben. Die Bayern-Bosse fordern mindestens 50 Millionen Euro für den Top-Torjäger. Derzeit ist man beim FC Barcelona noch nicht bereit, die Summe zu zahlen, letztlich wird es aber wohl so kommen.

2. Marcel Sabitzer: 15 Millionen Euro

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RONNY HARTMANN/GettyImages

Die Bayern-Verantwortlichen - ausgenommen Julian Nagelsmann - möchten den Transfer-Flop aus dem Vorjahr loswerden. Der Spieler selbst würde sich gerne in der kommenden Saison in München beweisen, wäre aber einem guten Angebot wohl auch nicht in Gänze abgeneigt. Fenerbahçe Istanbul, Manchester United, Atlético Madrid und die AS Rom wurden mit dem Österreicher in Verbindung gebracht. Wirklich heiß wurde der Transfer-Poker aber bislang aber nicht. Der FC Bayern fordert 15 Millionen Euro.

3. Chris Richards: 15 Millionen Euro

SV Meppen v Bayern Muenchen II - 3. Liga
Michael Titgemeyer/GettyImages

In eineinhalb Jahren bei der TSG Hoffenheim hat Chris Richards bewiesen, dass er ein guter Bundesliga-Spieler ist. Stellt sich nur die Frage, ob es für den FC Bayern reicht? In München hat man lediglich eine Backup-Rolle für den 22-Jährigen vorgesehen und würde ihn für einen Preis in Höhe von 15 Millionen Euro abgeben. Interesse gab es zuletzt aus Lyon, Southampton und von Crystal Palace. Die TSG Hoffenheim ist mutmaßlich auch noch im Rennen. Ein Transfer ist wahrscheinlich, jedoch könnte die Ablöse letztlich etwas unter den 15 Millionen Euro liegen.

4. Omar Richards: 12 Millionen Euro

Omar Richards
Stefan Matzke - sampics/GettyImages

Der Linksverteidiger hat kaum Chancen auf Einsatzzeit und wird nach einem angeblichen VfB-Interesse nun von Royal Antwerpen umworben. Der von Mark van Bommel trainierte belgische Erstligist kann die Ablöseforderung der Münchner aber nicht bezahlen. Laut belgischen Medien fordern die Bayern zwölf Millionen Euro. Das ist schon recht teuer für einen absoluten Ersatzspieler.

5. Joshua Zirkzee: 10 Millionen Euro

Joshua Zirkzee
Soccrates Images/GettyImages

Der Bayern-Youngster kickte zuletzt auf Leih-Basis beim RSC Anderlecht und hat eine gute Saison hingelegt. Nun möchte er weiter Spielpraxis sammeln und droht diese beim FC Bayern nicht zu finden. Ein Wechsel ein Jahr vor Vertragsende erscheint möglich. Der VfB Stuttgart und Ajax Amsterdam wurden mit dem Niederländer bislang in Verbindung gebracht. Die Münchner fordern laut Sport1-Informationen mindestens zehn Millionen Euro Ablöse.


Wohin mit all der Kohle? Kaufen die Bayern noch mal groß ein?

Sollten es die Bayern schaffen, die fünf genannten Spieler tatsächlich für um die 100 Millionen Euro zu verkaufen, könnte auf dem Transfermarkt noch mal ein echter Angriff folgen. In diesem Fall würde definitiv ein Stürmer geholt werden, der wohl 40 bis 50 Millionen Euro kosten wird und David oder Ekitike lauten könnte.

Zudem ist davon auszugehen, dass Nagelsmann seinen (kritisch zu betrachtenden) Laimer-Wunsch erfüllt bekommt, der wohl weitere 22 bis 25 Millionen Euro kosten wird. Zudem könnte noch ein Innenverteidiger kommen. De Ligt wäre aber, selbst wenn Laimer nicht kommt, kaum für angemessenes Geld finanzierbar. Juventus Turin fordert wohl um die 100 Millionen Euro. Die verbliebenen Kandidaten wären Bremer, Timber und Koulibaly, die mit Sicherheit ein gutes Stück günstiger und im Falle des Falles finanzierbar wären, wenn die Spieler denn selbst auch kommen möchten.

Gnabry-Zukunft offen: Manchester City mit Interesse? Verkauf könnte 40 Millionen Euro bringen

Möglich wäre zudem, dass für Serge Gnabry noch ein weiterer Geldregen dazu kommt, selbst wenn den Münchnern eine Verlängerung lieber wäre. Gemäß nicht immer vertrauenswürdigen Sun-Berichten möchte Pep Guardiola den deutschen Nationalspieler als Sterling-Ersatz verpflichten. Die Münchner wären laut dem englischen Blatt bereit, Gnabry für 40 Millionen Euro ziehen zu lassen. Ein solcher Transfer würde die Planungen natürlich noch mal durcheinanderwürfeln. Womöglich würde man einen neuen Flügelstürmer wie Antony oder sogar Dembélé kaufen - oder aber wirklich das Geld in einen Abwehrchef investieren.


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