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FC Barcelona will Emerson zurückholen und weiterverkaufen - BVB zählt zum Interessentenkreis

Emerson Royal
Bis 2021 von Barça an Real Betis verliehen: Emerson Royal | Juan Manuel Serrano Arce/Getty Images

Finanziell ist der FC Barcelona schwer von der Corona-Krise getroffen. Aufgrund dessen planen die Verantwortlichen laut Mundo Deportivo eine Rückholaktion von Leihspieler Emerson Royal. Der Rechtsverteidiger ist noch bis 2021 an Betis Sevilla verliehen, soll dem Bericht zufolge aber vorzeitig zurückkehren und direkt weiterverkauft werden.

In den vergangenen Jahren haben die Katalanen einige sündhaft teure Transfers getätigt, bis auf Weiteres ist das aber nicht mehr möglich. Die Corona-Krise hat den amtierenden spanischen Meister schwer getroffen, seit Monaten wird deshalb vermehrt über Tauschgeschäfte berichtet, mit denen die Verantwortlichen den Kader für die neue Saison rüsten wollen.

Mit diesem Transfermodell sicherte sich Barça Miralem Pjanic von Juventus Turin, im Gegenzug wechselte Arthur Melo zur Alten Dame. Für Pjanic werden 60 Millionen Euro plus weitere 5 Millionen Euro in Form von Bonuszahlungen fällig, Arthur bringt derweil 72 Millionen Euro plus mögliche Boni über 10 Millionen Euro ein.

Barça will Emerson verkaufen - BVB mit Interesse?

Weitere Einnahmen könnten durch einen Transfer von Emerson Royal generiert werden, wie Mundo Deportivo berichtet. Der brasilianische Rechtsverteidiger wurde im Januar vergangenen Jahres von Atlético Mineiro an Betis Sevilla verliehen und anschließend für zwölf Millionen Euro an Barcelona verkauft. Mit Betis einigten sich die Katalanen daraufhin auf einen Leih-Transfer bis 2021. Dem Vernehmen nach zahlten die Andalusier eine Leihgebühr in Höhe von sechs Millionen Euro.

Emerson Royal
Emersons Marktwert wird derzeit auf 18 Millionen Euro geschätzt | Quality Sport Images/Getty Images

Barça soll entgegen einer Summe von neun Millionen Euro die Option besitzen, die Leihe vorzeitig zu beenden. Dem Bericht zufolge soll Emerson bereits nach einem Jahr wieder zurückkehren, um umgehend weiterverkauft zu werden. Zu den Interessenten zählen angeblich Borussia Dortmund, der FC Everton, Tottenham Hotspur und Newcastle United.

Dass der BVB an Emerson baggert, erscheint jedoch zweifelhaft. Der Abgang von Achraf Hakimi wurde mit dem Transfer von Thomas Meunier kompensiert, dahinter hofft Mateu Morey auf mehr Spielpraxis in der kommenden Saison. Abgesehen von einer Verpflichtung von Jude Bellingham, die entgegen einer Meldung der BILD noch nicht in trockenen Tüchern ist, sind vorerst keine weiteren Transfers geplant.

Darüber hinaus dürfte den Verantwortlichen die Ablösesumme zu teuer sein. Im Mai soll Barça zwischen 20 und 30 Millionen Euro für Emerson gefordert haben. Zum damaligen Zeitpunkt hatte Bayer Leverkusen laut übereinstimmenden Berichten von Mundo Deportivo und kicker Interesse.