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FC Barcelona

Barça will Braithwaite verkaufen - doch der freut sich auf "eine gute Saison"

Stefan Janssen
Martin Braithwaite.
Martin Braithwaite. / Quality Sport Images/Getty Images
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Der FC Barcelona muss Gehalt einsparen, deshalb steht unter anderem Martin Braithwaite auf der Verkaufsliste. Der Däne denkt aber offenbar nicht an einen Abschied.


Ronald Koeman hat am vergangenen Samstag an zwei Spieler des FC Barcelona ein recht deutliches Zeichen gesendet: Samuel Umtiti und Martin Braithwaite wurden im Testspiel gegen den VfB Stuttgart nicht eingewechselt, ihnen wurden stattdessen Nachwuchsspieler vorgezogen. Beide stehen auf der Verkaufsliste, denn Barça will und muss Gehalt einsparen.

Braithwaite, der erst kürzlich aus seinem EM-Urlaub zurückgekehrt war, machte sich aber nicht viel daraus (via Marca): "Ich kam ja später aus dem Urlaub. Ich kam nach Barcelona und habe nicht mal meine Tasche geöffnet, dann musste ich schon wieder los nach Deutschland."

Braithwaite will gegen Salzburg spielen

Im nächsten Test, am Mittwochabend gegen RB Salzburg, will der Däne dann spielen. "Ich werde hoffentlich ein paar Minuten bekommen, denn ich fühle mich bereit", erklärte er. "Ich freue mich darauf, die Vorbereitung gut abzuschließen und auf eine gute Saison."

Klingt nicht so, als denke der 30-Jährige über einen Abschied nach. Es gab in den vergangenen Tagen und Wochen immer wieder Meldungen über einen möglichen Transfer, angeblich soll mit West Ham United bereits Einigkeit bestanden haben. Bisher kam aber kein Wechsel zustande und es sieht derzeit nicht danach aus, dass sich das ändert.

Keine Neuverpflichtungen von Barça mehr möglich

Sehr zum Leidwesen des FC Barcelona, der seine finanzielle Lage irgendwie entspannen muss. Zwar könnten alle neu verpflichteten Spieler im Rahmen des Salary Caps für die Liga gemeldet werden, wie Präsident Joan Laporta verkündete, aber weitere Neuverpflichtungen sind nicht mehr möglich (via barcawelt): "Wir hätten gerne mehr Flexibilität von La Liga, damit es mehr 'finanzielles Fairplay' gibt und die Möglichkeit besteht, jemand anderen zu integrieren. Wenn wir nicht mehr Flexibilität haben, können wir keine neuen Spieler verpflichten."

Flexibilität soll durch Gehaltskürzungen bei Spielern wie Gerard Pique oder Antoine Griezmann erreicht werden oder aber durch Verkäufe. Doch in letzterem Fall sind die Erfolgsaussichten aktuell sehr schlecht, wie der Fall Braithwaite zeigt.

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