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Verhandlungen über Griezmann/Saúl-Tausch laufen noch - Atlético ist entspannt

Guido Müller
Wechseln sie ihre aktuellen Farben? Antoine Griezmann und Saúl Ñíguez (hier bei ihrer gemeinsamen Zeit in Madrid)
Wechseln sie ihre aktuellen Farben? Antoine Griezmann und Saúl Ñíguez (hier bei ihrer gemeinsamen Zeit in Madrid) / Quality Sport Images/Getty Images
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Aktuell befinden sich die Verhandlungen zwischen dem FC Barcelona und Atlético Madrid bezüglich eines Spielertausches (Griezmann für Saúl) im Stillstand. Doch beim frisch gebackenen spanischen Meister gibt man sich weiterhin zuversichtlich, dass der einstige "verlorene Sohn" zur neuen Saison zurückkehrt.


Tatsächlich ist die Verhandlungsposition der Colchoneros gegenüber ihren katalonischen Pendants exzellent. Denn auch in Madrid weiß man, dass die Azulgrana zwingend darauf angewiesen sind, Griezmann loszuwerden, um Gehaltsmasse zu reduzieren.

Dies wiederum ist absolut notwendig, um den angedachten neuen Deal mit Megastar Lionel Messi überhaupt ernsthaft in Betracht ziehen zu können.

Die Macher der Rojiblancos können sich deshalb ganz relaxed nach hinten lehnen - und einfach abwarten. Jeder Tag, der ins Land geht, erhöht den Druck auf die Katalanen.

Diego Simeone will Griezmann zurückholen - die Atlético-Fans nicht unbedingt

Und nicht auf die Madrilenen. Deren Trainer, Diego Simeone, würde in der kommenden Spielzeit zwar liebend gerne mit Antoine Griezmann arbeiten. Doch im Klub weiß man auch über die Gemütslage der Fans bezüglich dieser prospektiven Rückkehr des Franzosen in den Madrider Süden.

Antoine Griezmann
Verließ Atlético im Sommer 2019 nicht in absoluter Harmonie: Antoine Griezmann / Jean Catuffe/Getty Images

Salopp gesagt, ist die Fan-Gemeinde des spanischen Champions in dieser Personalie ziemlich gespalten. Viele Atlético-Fans haben dem Franzosen dessen Wechsel ins Nou Camp vor zwei Jahren immer noch nicht verziehen.

Antoine Griezmann
Diego Simeone würde gerne wieder mit Griezmann arbeiten / Power Sport Images/Getty Images

Wunschspieler des Trainers hin oder her - käme Griezmann am Ende nicht ins Wanda Metropolitano, wäre es für viele Anhänger kein Beinbruch. Also ein klarer Fall von: wenn´s klappt - gut, wenn nicht -auch gut!

Zumal Griezmann sicherlich nicht für viel weniger Gehalt an alter Wirkungsstätte aufschlagen würde. Beim FC Barcelona soll er etwa 17 Millionen Euro jährlich einstreichen - netto versteht sich!

Parallel zu dieser momentan in einer Sackgasse befindlichen Verhandlung zwischen den Blaugrana und ihren Kollegen aus Madrid ploppen fast täglich neue Gerüchte um Griezmann auf.

Dybala-Gerücht von Klub-Offiziellen dementiert

Das jüngste, von der französischen Fachzeitung L´Équipe aufgeworfen, spricht von einem möglichen Tausch zwischen Barça und Juve bezüglich Antoine Griezmann und Paulo Dybala. Auf Nachfrage der Mundo Deportivo sollen Quellen aus dem Klub diese Pläne aber dementiert haben.

Paulo Dybala
Angeblich kein Thema beim FC Barcelona: Paulo Dybala von Juventus Turin / Nicolò Campo/Getty Images

Es bleibt also auch in Zukunft spannend rund um den FC Barcelona und seinen verzweifelten Versuch, mit allen Mitteln Kosten einzusparen, um Superstar Lionel Messi weiterhin bezahlen zu können.

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