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FC Arsenal und weitere Premier-League-Klubs sind heiß auf ablösefreien Thiago Silva

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Thiago Silva ist in der Premier League heiß begehrt | Boris Streubel/Getty Images

Exklusiv - Fünf Premier-League-Klubs liebäugeln mit der Verpflichtung von PSG-Kapitän Thiago Silva, der den Klub nach Abschluss der Saison 2019/20 aufgrund eines auslaufendes Vertrags ablösefrei verlassen wird.

Die Nachricht von Silvas Abschied wurde am Montagabend von L'Equipe bekannt gegeben und bedeutet das Ende seiner überaus erfolgreichen Laufbahn beim französischen Meister. Silva verhalf seiner Mannschaft in acht Spielzeiten zu sieben Titelgewinnen in der Ligue 1, wird zur neuen Saison aber eine neue Herausforderung suchen, nachdem ihm Sportdirektor Leonardo mitgeteilt hat, dass sein Vertrag nicht verlängert wird.

Quellen haben unseren englischen Kollegen bei 90min UK mitgeteilt, dass ein Quintett englischer Klubs - Arsenal, Everton, Wolves, Newcastle und West Ham - in Erwägung zieht, dem 35-Jährigen Vertragsangebote zu unterbreiten.

Die Aussicht auf einen Wechsel zu Everton könnte dem Spieler besonders gut gefallen, da er dort auf Carlo Ancelotti treffen würde, der bei PSG als Chefcoach arbeitete, als Silva 2012 zum Klub kam.

Arsenal ist sich derweil über die Zukunft von Silvas Landsmann David Luiz unsicher, dürfte angesichts der finanziellen Auswirkungen der Pandemie auf den Weltfußball aber vor allem auf ablösefreie Spieler und Leihgeschäfte aus sein.

Silva selbst muss noch eine Entscheidung über seinen nächsten Schritt treffen, da auch seine brasilianische Heimat, die Major League Soccer in den Vereinigten Staaten sowie Vereine in Japan, China und Katar locken. Auch sein ehemaliger Klub AC Milan, bei dem er den Schritt zum Weltklassespieler vollzog, hat den Verteidiger nach wie vor auf dem Schirm.

Eine Quelle sagte 90min: "Thiago wird sich die Klubs aussuchen können, sobald er sich entschieden hat, wo er spielen will. Die Chance, einen Star wie Thiago trotz seines Alters zu bekommen, ist eindeutig reizvoll, und das Interesse an der Premier League wächst sogar noch."