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War das brisante Haaland-Interview inszeniert? - Fjörtoft reagiert

Jan Kupitz
Erling Haaland
Erling Haaland / INA FASSBENDER/GettyImages
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Mit seinen brisanten Aussagen hat Erling Haaland für große Schlagzeilen gesorgt. Die Frage, die hierbei vor allem im Raum steht: War das Interview inszeniert?


Es war ebenso überraschend wie unverständlich, was Erling Haaland nach dem furiosen 5:1-Sieg gegen den SC Freiburg vor der Kamera des norwegischen Senders Viaplay losgelassen hat. Er, dessen Berater und Vater schon im vergangenen Jahr mit einer öffentlich zur Schau gestellten Reise durch Europa den Transferpoker um den Angreifer langsam einleiteten, beklagte sich urplötzlich über "Druck" der Vereinsbosse.



Einen faden Beigeschmack bekommt das Interview zudem durch die Tatsache, dass es von Jan-Aage Fjörtoft geführt wurde, der für den norwegischen Sender arbeitet. Der Ex-Profi gilt als enger Freund der Haaland-Familie und ist im Geschehen rund um den Superstar stets auf dem Laufenden. Die Frage, die somit nahe liegt: Wurde das Interview inszeniert? Und wenn ja, was wollte Haaland damit erreichen?

Der TV-Sender Sport1 berichtet, das Fjörtoft am Freitagabend vor besagtem Interview in der VIP-Loge vom "Team Haaland" gesehen wurde. Dort habe es ein fünfminütiges Gespräch gegeben - worum es genau ging, ist unklar. Doch natürlich gibt es den Verdacht, dass die ganzen Aussagen inszeniert waren. Haalands Berater, Mino Raiola, gilt nicht umsonst als der Berüchtigste seiner Zunft.

Mit dieser Anschuldigung konfrontiert, setzte sich Fjörtoft auf Twitter zur Wehr. "Muss ich nicht kommentieren - so idiotisch ist die Behauptung", dementierte der Norweger, dass das Interview im Voraus abgesprochen war.

Einem BVB-Fan antwortete er: "Stimmt alles nicht. Schade, dass du dass glaubst."

Also doch kein abgekartetes Spiel? Die Dortmund-Verantwortlichen jedenfalls sind darum bemüht, das Thema nicht hochkochen zu lassen. Auch sie wissen, dass sie vom Norweger abhängig sind und einen topmotivierten und gutgelaunten Haaland brauchen.


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