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Eriksen vor Comeback: Interesse aus der Premier League am Spielmacher

Simon Zimmermann
Christian Eriksen will bald wieder auf dem Platz stehen
Christian Eriksen will bald wieder auf dem Platz stehen / FRIEDEMANN VOGEL/GettyImages
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Christian Eriksen ist bereit für eine neue Aufgabe. Der dänische Spielmacher will zeitnah wieder mit einer Mannschaft trainieren. Interesse soll es aus der Premier League, der Niederlande und der Heimat geben.


Christian Eriksen hat sich zu Wort gemeldet. Erstmals seit seinem Herzstillstand bei der EM im vergangenen Sommer gab der 29-jährige Däne ein ausführliches Interview. Beim dänischen TV-Sender DR1 bedankte er sich für die große Anteilnahme und Unterstützung.

Und kündigte an, bald wieder auf dem Platz stehen zu wollen. Eriksens großes Ziel ist die WM-Teilnahme Ende des Jahres in Katar. Nachdem der Spielmacher seinen Vertrag bei Inter Mailand aufgelöst hatte, ist er aktuell auf der Suche nach einem neuen Klub.

Eriksen-Berater: "Kann im Januar wieder in einer Mannschaft trainieren"

Gerüchte gab es über eine Rückkehr zu Ajax Amsterdam. Konkrete Hinweise auf ein Comeback beim niederländischen Rekordmeister gibt es aktuell aber nicht. Vielmehr schreibt die Daily Mail von einer anderen möglichen Rückkehr: in die Premier League.

Dort spielte Eriksen sechseinhalb Jahre erfolgreich für die Tottenham Hotspur. Über einen Wechsel zurück zu den Spurs gibt es lose Gerüchte. Weitere Klubs von der Insel, Dänemark und den Niederlanden sollen Interesse zeigen.

Konkret ist aktuell aber wohl noch nichts. Eriksen-Berater Martin Schoots versicherte allerdings, dass sein Klient bereit für eine neue Aufgabe ist: "Es läuft wirklich gut für Christian. Er hatte vor Weihnachten alle Untersuchungen und die Ergebnisse waren so gut, dass wir erwarten, dass er bereits im Januar wieder in einer Mannschaft trainieren kann."

Egal wohin es Eriksen am Ende verschlagen wird: Dass er wieder Profifußball spielen kann, ist die beste Nachricht überhaupt. Einsätze bei der WM zum Jahresende würden dem EM-Drama ein hollywoodreifes Happy End verschaffen. Es dürfte niemanden geben, der dies Eriksen nicht wünscht!

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