Interesse vom BVB - Entscheidung bei Skhiri quasi gefallen

Oscar Nolte
Ellyes Skhiri
Ellyes Skhiri / Dean Mouhtaropoulos/GettyImages
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Ellyes Skhiri wird im Sommer einer der wertvollsten ablösefreien Spieler überhaupt sein. Dass der Tunesier seinen Vertrag beim 1. FC Köln verlängert, ist quasi ausgeschlossen. Interesse soll der BVB bekunden.


Nach Salih Özcan könnte der BVB das nächste Super-Schnäppchen beim 1. FC Köln landen.

Vergangenen Sommer angelte sich die Borussia dank einer Ausstiegsklausel für schmale fünf Millionen Euro Salih Özcan. Der türkische Nationalspieler ist laut transfermarkt.de heute 17 Millionen Euro wert. Für den kommenden Sommer plant der BVB nun den ablösefreien Transfer von Ellyes Skhiri.

Baumgart schreibt Skhiri ab

Dessen Vertrag in der Domstadt läuft aus. Bis zuletzt hoffte Köln darauf, dass der tunesische Nationalspieler seinen Kontrakt noch verlängern würde. Doch im Interview mit dem Express bestätigte Cheftrainer Steffen Baumgart nun, dass Skhiri den Verein verlassen wird.

"Ich würde ihn gerne behalten und mich freuen, wenn er bleibt. Die Aussagen sind aber eindeutig so, dass er einen neuen Weg gehen will", erklärte Baumgart. "Ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam größere Ziele angehen könnten. Ellyes hat allerdings einen klaren sportlichen Plan im Kopf, den er aus seiner Sicht hier nicht umsetzen kann. Wenn er ein entsprechendes Angebot bekommt, wird er das machen."

Starkes Interesse soll es neben dem BVB aus England und Frankreich geben; Skhiri kann sich seinen neuen Club beinahe aussuchen. Baumgart vermutet: "Es wird der eine oder andere Bundesligist auf Ellyes gucken."

Baumgart nicht überrascht vom Verlust seiner Leistungsträger

Gesprochen ist das letzte Wort allerdings noch nicht. "Die Tür bleibt aber natürlich immer offen für ihn", betonte Baumgart, der sich von dem bevorstehenden Abgang des nächsten Leistungsträgers nicht die Laune verderben will.

"Wenn mich das nerven würde, müsste ich den Klub wechseln. Und das will ich nicht. Ich bin damals nach Paderborn gegangen und wusste, was mich dort erwartet. Ich habe jahrelang mit einem kleinen Etat Spieler aufgebaut, um sie dann abgeben zu müssen. Das Gleiche passiert auch in Köln. Unser Ziel muss es daher sein, den FC so groß zu machen, dass wir irgendwann von anderen Vereinen Spieler abgreifen können. Daran arbeiten wir, aber so weit sind wir noch nicht."


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