N‘Dicka vor Winter-Transfer? Zwei Topklubs wollen Eintracht-Verteidiger

Dominik Hager
Evan N'Dicka könnte schon im Winter wechseln
Evan N'Dicka könnte schon im Winter wechseln / Alex Grimm/GettyImages
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Eintracht Frankfurt spielt trotz der ein oder anderen Leistungsschwankung eine bis jetzt sehr starke Saison und liegt derzeit sogar auf Kurs Champions League. Dies ist ein Stück weit verwunderlich, wenn man bedenkt, dass nur sieben Klubs in der laufenden Saison mehr Tore kassiert haben. Zu den Stabilisatoren der Abwehr gehört seit Jahren Evan N‘Dicka. Kaum auszudenken also was wäre, wenn der junge Franzose den Verein verlässt. Genau das könnte jedoch im Winter geschehen.


Evan N‘Dicka ist mit einem TM-Marktwert von 32 Millionen Euro der wertvollste Spieler von Eintracht Frankfurt. All das ist jedoch Muster ohne Wert, wenn der Innenverteidiger seinen Vertrag nicht verlängert. Dieser läuft schließlich schon im Sommer 2023 aus. Ein Blitz-Wechsel im Winter wäre nicht unrealistisch, weil dies womöglich die letzte Chance für die Hessen wäre, noch Profit aus dem Spieler herauszuholen.

Arsenal und Juve zeigen Interesse an N'Dicka

Laut Angaben der BILD buhlt der FC Arsenal intensiv um die Dienste des Innenverteidigers. Das Boulevard-Magazin bezieht sich dabei auf die englische Tageszeitung Evening Standard. Die Gunners sind schon seit einer ganzen Weile auf der Suche nach einem linken Innenverteidiger, haben im Sommer aber unter anderem bei Lissandro Martinez den Kürzeren gezogen. Trotz allem läuft es beim FC Arsenal sehr gut, was unter anderem an der Abwehr um White, Saliba und Gabriel liegt. Schon jetzt muss der eigentliche Innenverteidiger, Ben White, nach rechts ausweichen, weshalb man sich schon die Frage stellen muss, ob der FC Arsenal N‘Dicka überhaupt benötigt. Dieser hätte es zudem schwer, sich mitten in der Saison in einem funktionierenden Team einen Stammplatz zu sichern. Auf der anderen Seite würde den Gunners etwas mehr Tiefe im Kader sicherlich guttun.

Laut dem Bericht soll jedoch auch Juventus Turin am Frankfurter Abwehrspieler interessiert sein. Bei den kriselnden Turinern kann man zumindest festhalten, dass ein N‘Dicka der etwas dünn besetzten Innenverteidigung nutzen würde. Auf der anderen Seite war ein Wechsel von Frankfurt nach Turin auch schon mal attraktiver als heutzutage. Dies hat vielleicht auch schon Ex-Kollege Filip Kostic feststellen müssen.

Zukunft von N‘Dicka offen: "Er hat noch keine Entscheidung getroffen"

Unabhängig von der aktuellen Situation, sind sowohl Arsenal, als auch Juve zwei klangvolle Namen, die sich N‘Dicka nicht so leicht aus dem Kopf schlagen lassen wird. Eine Verlängerung bei Eintracht Frankfurt ist möglich und ein Vertragsangebot liegt dem Spieler auch vor. Noch hat er jedoch keine Entscheidung getroffen. Gleiches gilt auch für Daichi Kamada, der aktuell in der Offensive der Dreh- und Angelpunkt ist und ebenfalls nur noch bis zum Sommer 2023 Vertrag hat.

"Noch gibt es keine Entscheidung, in welche Richtung es geht. Wir haben den beiden auch kein Ultimatum gestellt. Das Angebot liegt weiter vor und wir sind im Austausch", erklärte Sportvorstand Markus Krösche gegenüber der BILD.

Die Situation ist für den Klub natürlich alles andere als ideal. Laut BILD-Informationen wäre die Eintracht bereit, N‘Dicka im Winter für 15 Millionen Euro ziehen zu lassen, sollte er sich zu diesem Zeitpunkt schon gegen eine Verlängerung entschieden haben. Dies wäre für andere Klubs durchaus ein Schnäppchen, für die Frankfurter jedoch wichtiges Geld, auf das man nicht verzichten möchte. Sportlich hätte ein Abgang jedoch erhebliche Konsequenzen für die Eintracht.


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