Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt: Die voraussichtliche Aufstellung gegen den VfL Wolfsburg

Philipp Geiger
Trifft am Samstagnachmittag auf seinen Ex-Klub: Oliver Glasner (l.)
Trifft am Samstagnachmittag auf seinen Ex-Klub: Oliver Glasner (l.) / Alex Grimm/GettyImages
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Eintracht Frankfurt hat am Samstagnachmittag (Anpfiff 15:30 Uhr) den VfL Wolfsburg zu Gast. Nach der 0:3-Niederlage in der Champions League gegen Sporting Lissabon will Cheftrainer Oliver Glasner gegen seinen Ex-Klub wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Für das Duell mit den noch sieglosen Niedersachsen fällt nicht nur Christopher Lenz aus.


In den englischen Wochen gestalte sich die Trainingssteuerung relativ einfach, "weil es fast kein richtiges Training gibt", erklärte Glasner auf der Pressekonferenz am Donnerstag. "Du regenerierst nur und die wichtigsten Trainingseinheiten sind die in unserem Besprechungssaal." Regeneration, Videoanalysen und Kopf frei bekommen - "und dann gilt wieder volle Kraft voraus", so der Übungsleiter.

Die Gäste aus Wolfsburg mit Ex-Eintracht-Coach Niko Kovac seien nicht so in die Saison gestartet, "wie sie sich das vorgestellt haben", sagte der Österreicher. "Schwierig ist für uns, dass sie ihre Grundordnung bisher in jedem Spiel verändert haben." Daher sei es auch schwer vorauszusehen, mit welchem Personal und in welcher Formation die Wölfe auflaufen werden.

"Ich bin mir sicher, dass Niko Kovac die Jungs heiß machen wird, um hier etwas mitzunehmen", betonte Glasner, der am Samstagnachmittag auch wieder auf die Unterstützung der Fans setzt. "Es ist das dritte Spiel in einer Woche, das voraussichtlich ausverkauft ist. Über 50.000... Wahnsinn", schwärmte der Ex-Profi. "Großes Kompliment an unsere Fans, das brauchen wir auch."

Lenz & Onguené erweitern Eintracht-Lazarett

Mit Christopher Lenz (Faszieneinriss im Oberschenkel) und Jerome Onguené (Adduktorenverletzung) hat die Eintracht zwei neue Ausfälle zu beklagen. Verzichten muss Glasner auch auf Kapitän Sebastian Rode (Oberschenkelverletzung), Almamy Touré (Muskelsehnenverletzung) und Aurelio Buta (Knie-OP).

"Realistisch betrachtet kehrt keiner unserer aktuell Verletzten vor der Länderspielpause zurück", so der Eintracht-Coach, der nach dem intensiven Champions-League-Gruppenspiel dem einen oder anderen Spieler eine Pause geben könnte.

Die voraussichtliche Eintracht-Aufstellung gegen Wolfsburg

Luca Pellegrini
Dürfte gegen Wolfsburg wieder in der Startelf stehen: Luca Pellegrini / Marvin Ibo Guengoer - GES Sportfoto/GettyImages

TW: Kevin Trapp - Zwischen den Pfosten steht wie gewohnt der Nationalkeeper.

RV: Kristijan Jakic - Hält Glasner in der Defensive an der Viererkette fest, übernimmt Jakic wieder die rechte Abwehrseite.

IV: Tuta - Unabhängig vom System hat der Brasilianer seinen Platz in der Startelf sicher.

IV: Evan N'Dicka - Gleiches gilt für N'Dicka, der sich mit einem Marktwert von 32 Millionen Euro wertvollster Eintracht-Profi nennen darf.

LV: Luca Pellegrini - Für den verletzten Lenz rutscht der Neuzugang aus Turin in die Anfangsformation.

ZM: Junior Dina Ebimbe - Bei der PSG-Leihgabe machen sich die jüngsten Einsätze "natürlich körperlich bemerkbar", erklärte Glasner. Sollte der Youngster eine Pause erhalten, ist auch Daichi Kamada eine Option für das zentrale Mittelfeld.

ZM: Djibril Sow - Der Schweizer ist in der Zentrale gesetzt.

RA: Ansgar Knauff - Denkbar ist, dass Jesper Lindström eine Pause erhält und Knauff die rechte Außenbahn übernimmt.

OM: Mario Götze - Der Weltmeister dürfte wieder die Zehner-Position übernehmen.

LA: Daichi Kamada - Sollte der Japaner ins zentrale Mittelfeld beordert werden, sind Lindström, Faride Alidou oder auch Randal Kolo Muani Kandidaten für die linke Außenbahn.

MS: Rafael Borré - Anstelle von Kolo Muani könnte im Angriffszentrum Borré starten. Lucas Alario ist ebenfalls eine Option.

Eintracht Frankfurt gegen Wolfsburg: Voraussichtliches Spielsystem

Glasner spielt durchaus mit dem Gedanken, taktische Veränderungen vorzunehmen. "Die Dreierkette mit Makoto Hasebe ist eine Option", so der 48-Jährige. Das 4-2-3-1-System hat sich zuletzt aber durchaus bezahlt gemacht.

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