Eintracht Frankfurt

Eintracht mit Kolo Muani einig - Ablöse als letzter Knackpunkt

Simon Zimmermann
Kolo Muani schied mit Frankreich bei Olympia schon in der Vorrunde aus
Kolo Muani schied mit Frankreich bei Olympia schon in der Vorrunde aus / Zhizhao Wu/Getty Images
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Eintracht Frankfurt will die Offensive mit Angreifer Kolo Muani noch einmal verstärken. Mit dem Franzosen soll man sich bereits einig sein. Der Ablöse-Poker ist im vollen Gange - mit guten Karten für die SGE.


Flexibel und kreativ will Oliver Glasner bei Eintracht Frankfurt den Abgang von Torjäger André Silva auffangen. Mit Santos Borré wurde bereits ein Nachfolger verpflichtet, der deutlich mehr unterwegs ist als sein Vorgänger. Die Möglichkeiten im SGE-Kader sind aktuell schon recht groß: Glasner plant wohl mit zwei Spielmachern hinter einem Angreifer in der Offensive. Die Möglichkeiten erweitern könnte nochmals Kolo Muani.

Interesse am 22-jährigen Franzosen wird der Eintracht schon seit Mai nachgesagt. Zuletzt ließ ein Bericht aus Frankreich aufhorchen, wonach Muanis aktueller Klub, FC Nantes, bei der FIFA Beschwerde gegen die SGE einreichen möchte. Grund sei die unerlaubte Kontaktaufnahme mit dem Spieler. Laut FIFA-Statuten darf das ohne Erlaubnis des aktuellen Klubs erst sechs Monate vor Ablauf des Vertrags erfolgen.

Gängig ist diese Praxis aber schon weit vorher - das dürfte auch Nantes wissen. Zumals Muanis Vertrag nur noch bis kommenden Sommer gültig ist. Der 1,87 Meter große Mittelstürmer, der auch auf dem Flügel einsetzbar ist, scheint jedenfalls von einem Transfer in die Bundesliga nicht abgeneigt zu sein. Im Gegenteil: Wie die Bild berichtet, ist sich die Eintracht mit der Muani-Seite längst einig.

Eintracht Frankfurt ganz entspannt im Muani-Poker

Aus diesem Grund befinden sich die SGE auch in einer komfortablen Ausgangslage. Der Kader ist Stand jetzt in der Offensive stark besetzt. Ein Transfer von Muani in diesem Sommer ist demnach kein Muss. Will Nantes noch eine Ablöse kassieren, müssten sie den Angreifer aber schon jetzt oder spätestens im Winter ziehen lassen.

Das erste Angebot, das bei fünf Millionen Euro gelegen haben soll, war Nantes offenbar zu gering. Muanis Marktwert wird aktuell auf neun Millionen Euro geschätzt. Viel höher wird die Eintracht angesichts der Einigung mit dem Spieler und dem Verkaufsdruck, der auf Nantes lastet, nicht mehr gehen. Die Zeichen stehen klar auf einen Transfer: Entweder schon jetzt, im Winter oder eben allerspätestens 2022 - dann ablösefrei.

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