Eintracht Frankfurt

Nantes schaltet FIFA ein: Eintracht droht Ärger wegen Werben um Muani

Simon Zimmermann
Die Eintracht soll mit Randal Kolo Muani unerlaubt verhandelt haben
Die Eintracht soll mit Randal Kolo Muani unerlaubt verhandelt haben / SEBASTIEN SALOM-GOMIS/Getty Images
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Eintracht Frankfurt droht Ärger von der FIFA. Im Werben um Angreifer Randal Kolo Muani wirft der FC Nantes der SGE vor, unerlaubt mit dem 22-Jährigen in Kontakt getreten zu sein.


Mit dem FC Nantes hat Randal Kolo Muani den Klassenerhalt in der Ligue 1 in der Relegation gerade noch gepackt. Der 22-jährige Mittelstürmer war beim 2:1-Auswärtssieg in Toulouse mit einem Treffer zur Stelle. In der regulären Saison konnte der Angreifer mit neun Toren und acht Vorlagen überzeugen.

Interessant gemacht hat sich Muani damit auch die Frankfurter Eintracht. Zwar wurde mit Santos Borré bereits ein Silva-Nachfolger verpflichtet, laut Frankfurter Rundschau besteht aber weiterhin Interesse an Muani. Allerdings müsste man zunächst die Differenzen mit Nantes ausräumen.

Will Muani gar nicht mehr zur Eintracht?

Der französische Erstligist hat die SGE laut eines Berichts der L'Equipe bei der FIFA angeschwärzt. Grund dafür sei ein Fehlverhalten der Eintracht-Verantwortlichen im Werben um den Spieler. Interesse in Frankfurt besteht seit geraumer Zeit, ein erstes Angebot in Höhe von fünf Millionen Euro habe Nantes aber abgelehnt, heißt es. Die Frankfurter sollen dabei ohne Erlaubnis des Klubs mit Muani direkt verhandelt haben. Gemäß den FIFA-Statuten ist das erst ein halbes Jahr vor Ablauf des Vertrages erlaubt. Muani steht in Nantes nur noch die bevorstehende Saison unter Vertrag.

Aktuell weilt der Stürmer in Tokio. Der 22-Jährige ist Teil der französischen Olympia-Auswahl. Wie es danach weitergeht, ist offen. Die L'Equipe schreibt, dass sich Muani umentschieden haben soll und mittlerweile einen Transfer zu einem anderen Klub bevorzugt.

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