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Eintracht Frankfurt

Keine Spur von Amin Younes: Will Eintracht-Spielmacher Türkei-Wechsel forcieren?

Simon Zimmermann
Amin Younes bei seinem Comeback für das DFB-Team
Amin Younes bei seinem Comeback für das DFB-Team / INA FASSBENDER/Getty Images
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Macht Amin Younes doch noch den Abflug? Der 28-Jährige fehlt derzeit im Training der Eintracht und soll in der Türkei nach einem neuen Klub suchen.


Eigentlich wollte Amin Younes die Eintracht in Richtung Saudi-Arabien verlassen. Doch der Wechsel des 28-Jährigen zu Al-Shabab platzte im letzten Moment. Eine Zukunft in Frankfurt scheint er dennoch nicht zu haben.

Im SGE-Aufgebot für die Europa-League-Gruppenphase suchte man den Namen Amin Younes vergeblich. Dennoch waren die Eintracht-Verantwortlichen darum bemüht zu betonen, dass neben Filip Kostic auch Younes weiterhin eine Zukunft in Frankfurt haben kann. "Beide sind wieder im Kader. Wir werden Gespräche führen. Ich denke, wir kriegen das wieder in die Bahn", äußerte sich Sportvorstand Markus Krösche optimistisch.

Younes soll Eintracht verlassen

Trotz Krösches Worte sieht es derzeit aber wieder nach einer Trennung aus, die beide Seiten anstreben. Wie der Hessische Rundfunk berichtet, fehlt der offensive Mittelfeldspieler aktuell im Training. Für die Eintracht sei Younes nicht zu erreichen. Ob das so stimmt, ist nicht bestätigt. Die Frankfurter Rundschau jedenfalls berichtet davon, dass auch die Eintracht eine Trennung anstrebe - per Vertragsauflösung oder Wechsel.

Dem Vernehmen nach befindet oder befand sich der achtfache deutsche A-Nationalspieler in der Türkei, wo das Transferfenster noch bis Mittwoch geöffnet ist. Zu welchem Süper-Lig-Klub es Younes ziehen könnte, bleibt allerdings offen.

In Frankfurt sorgte der feine Techniker zuvor mit überzogenen Gehaltsforderungen für Ärger. Sein Verhalten innerhalb der Mannschaft sei zudem negativ aufgefallen. Sollte Younes daher tatsächlich einen Abnehmer in der Türkei finden, spricht vieles für einen Last-Minute-Abschied. Für alle Seite wäre das wohl die beste Lösung.

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