Nach Hauge: Bricht Frankfurt die nächste Leihe vorzeitig ab?

Daniel Holfelder
Igor Matanovic (links)
Igor Matanovic (links) / Stuart Franklin/GettyImages
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Jens Petter Hauge bleibt wohl nicht der einzige Eintracht-Profi, dessen Leihe im Winter vorzeitig abgebrochen wird. Auch Igor Matanovic, der gegenwärtig an den FC St. Pauli ausgeliehen ist, muss sich einen anderen Klub suchen. Ursprünglich sollte der 19-jährige Stürmer bis Saisonende beim Kiezklub bleiben.


Beide Klubs hätten sich jedoch auf einen vorzeitigen Abbruch der Leihe geeinigt. Das berichtet der kicker. St. Pauli wolle seinen inzwischen 32 Mann starken Kader reduzieren. Insbesondere im Angriff herrscht beim Tabellen-15. der 2. Bundesliga ein Überangebot. Nach dem Wintertransfer des Brasilianers Maurides stehen dem neuen Trainer Fabian Hürzeler gleich fünf etatmäßige Neuner zur Verfügung.

Der kicker schreibt weiter, dass Matanovic nicht zur Eintracht zurückkehren, sondern die Rückrunde bei einem anderen Leihklub verbringen solle. Mehrere Zweitligisten hätten bereits ihr Interesse signalisiert. Allerdings besitze St. Pauli ein Vetorecht und wolle das Talent nicht an einen Konkurrenten abgeben.

Matanovic wurde in der St. Pauli-Jugend ausgebildet und unterschrieb 2021 einen Fünfjahresvertrag in Frankfurt. Gleichzeitig vereinbarten beide Vereine, dass der Deutsch-Kroate noch zwei Jahre auf Leihbasis bei seinem Heimatklub bleiben solle.

Die sportlichen Erwartungen konnte Matanovic in den vergangenen anderthalb Jahren nicht erfüllen. 2021/22 kam er auf zwei Saisontore, in der laufenden Spielzeit hat er noch keinen einzigen Treffer erzielt.


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