Eintracht Frankfurt

Droht der Eintracht ein Umbruch? Krösche erklärt die Personal-Situation

Daniel Holfelder
Hat viel Arbeit vor sich. Eintracht-Sportdirektor Markus Krösche
Hat viel Arbeit vor sich. Eintracht-Sportdirektor Markus Krösche / Christof Koepsel/GettyImages
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In einem aktuellen Interview mit dem kicker hat sich Eintracht Frankfurts Sportdirektor Markus Krösche ausführlich zu den Personalplanungen für die kommende Saison geäußert - und einen großen personellen Umbruch nicht ausgeschlossen.


Was wird aus Kostic, Kamada und Ndicka?

Der 41-Jährige kann nicht garantieren, dass die 2023 auslaufenden Verträge der Leistungsträger Daichi Kamada, Filip Kostic und Evan Ndicka verlängert werden. Vielmehr sei es möglich, dass man in der kommenden Transferperiode "eine andere Lösung" finden müsse.

Konkret auf den langjährigen Publikumsliebling Kostic angesprochen, wollte sich Krösche kein klares Statement entlocken lassen. Die Zukunft von Kostic, so der Eintracht-Sportdirektor, sei "völlig offen".

Ähnliches gilt wohl in gleichem Maße für Kamada und Ndicka, die im Sommer bei vielen Klubs im Fokus stehen dürften. Das Duo könnte der SGE zumindest ordentliche Transfer-Einnahmen bescheren.

Hasebe vor Verlängerung

Anders sehe es bei Routinier Makoto Hasebe aus, mit dem man sich "in guten Gespräche" befinde. Der 38-Jährige, dessen Vertrag bereits in diesem Sommer ausläuft, soll den Frankfurtern noch ein weiteres Jahr erhalten bleiben. Gleichwohl machte Krösche deutlich, dass er auch bei einem Abgang Hasebes im Sommer keinen Bedarf für Neuzugänge auf der Innenverteidigerposition sehe. Hier biete der aktuelle Kader mit Martin Hinteregger und dem jungen Brasilianer Tuta bereits große Qualität.

Mit Hrvoje Smolcic und Jérome Onguéné hat Krösche bereits zwei junge Verteidiger für den Sommer an der Angel.Auch in der Breite dürfte die Eintracht damit gut aufgestellt sein - selbst bei einem Ndicka-Abgang.

Wird Offensivmann Hauge fest verpflichtet?

Zum Thema Neuzugänge äußerte sich Krösche allgemein sehr zurückhaltend. Auf die konkrete Frage zu den aktuell kolportierten Namen Randal Kolo Muani, Hrvoje Smolcic, Jérome Onguéné und Faride Alidou ging er nicht weiter ein.

Etwas forscher wurde der Eintracht-Sportdirektor allerdings, als es um die Personalie Jens Petter Hauge ging. Der norwegische Offensivspezialist ist momentan vom AC Milan ausgeliehen. Gerüchteweise besteht am Ende der Saison eine Kaufpflicht in Höhe von 7,5 Millionen Euro. Dazu meinte Krösche: "Ich weiß, dass das nicht wenig Geld ist, aber es geht um sein Potenzial.“


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