Eintracht Frankfurt

Finanzielle Probleme: Will die Eintracht Hinteregger verkaufen? Napoli zeigt Interesse

Dominik Hager
Martin Hinteregger kann wohl für neun Millionen Euro gehen
Martin Hinteregger kann wohl für neun Millionen Euro gehen / Eric Alonso/GettyImages
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Martin Hinteregger steht auf der Verkaufsliste von Eintracht Frankfurt. Nein, das ist kein schlechter Scherz und wir haben auch nicht mehr den 1. April. Aufgrund von finanziellen Problemen sollen die Hessen laut BILD-Angaben bereit sein, den Abwehr-Giganten für rund neun Millionen Euro zu verkaufen.


Mit seinem Siegeswillen, seiner Zweikampfstärke und Leader-Fähigkeiten hat sich Martin Hinteregger den Status eines Kult-Spielers erarbeitet. Der Österreicher steht sinnbildlich für das, was die Eintracht vor allem in den internationalen Spielen für ein Feuerwerk an Energie abliefert.

Obwohl der Innenverteidiger noch bis 2024 Vertrag hat, sollen die Frankfurter aber bereit sein, den Spieler ziehen zu lassen. Hintergrund dieser Tatsache ist, dass die Eintracht aufgrund der Corona-Pandemie mit einem Verlust von 30 Millionen Euro in dieser Saison rechnet. Sportchef Markus Krösche soll demnach gewillt sein, den Personaletat zu senken.

Hinteregger kann für 9 Mio. Euro gehen - Napoli zeigt Interesse

Der Verteidiger verdient dem BILD-Bericht zufolge 2,5 Millionen Euro im Jahr und besitzt einen Marktwert von neun Millionen Euro. Sollte ein Verein bereit dafür sein, diesen Preis zu zahlen, würde die Eintracht den Spieler offenbar ziehen lassen.

Aufgrund der Tatsache, dass man mit Hrvoje Smolcic und Jérôme Onguéné bereits zwei Innenverteidiger an Land gezogen hat, ließe sich ein Abgang zumindest in Sachen Quantität kompensieren. Was die Qualität und die Leader-Fähigkeiten angeht, erscheint Hinteregger aber eigentlich unersetzlich. Mit der SSC Neapel soll schon ein großer Klub angefragt haben.

Der Österreicher ist aber nicht der einzige große Name, bei dem die Eintracht verkaufsbereit sein soll. Selbiges trifft laut dem Bericht auch auf Evan N’Dicka und Daichi Kamada zu.

Frankfurt winken große Einnahmen: Müssen die Spitzenspieler wirklich gehen?

Bricht der Eintracht-Kader im Sommer also zusammen? Ein wenig verwunderlich ist diese Meldung schon. Immerhin haben sich die Stadien wieder gefüllt und Eintracht Frankfurt steht im Europa-League-Halbfinale. Dies sollte doch eigentlich dazu führen, dass sich die Finanzen von allein verbessern. Hinzu kommt ja auch noch ein möglicher Abgang von Filip Kostic, der etwa 15 Millionen Euro an Ablöse einbringen würde.

Sollte Eintracht Frankfurt die Europa League gewinnen und damit in der kommenden Saison in der Champions League spielen, dürfte sich die Lage aber wahrscheinlich drastisch ändern. Das Antreten in der Königsklasse wird bekanntlich fürstlich bezahlt. Für die Frankfurter steht in der Europa League also weitaus mehr auf dem Spiel, als nur ein ganz großer sportlicher Coup.

Denn mit der Königsklasse wäre plötzlich auch wieder ein Verbleib mitsamt Vertragsverlängerung von Kostic drin. Heißt es zumindest von der BILD...


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