Eintracht Frankfurt

Gastspiel in Freiburg: Die voraussichtliche Eintracht-Aufstellung

Philipp Geiger
Erwartet in Freiburg ein schweres Spiel: Oliver Glasner
Erwartet in Freiburg ein schweres Spiel: Oliver Glasner / DANIEL ROLAND/GettyImages
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Eintracht Frankfurt ist am Sonntagnachmittag (Anpfiff 15:30 Uhr) beim größten Überraschungsteam der Saison zu Gast. Der SC Freiburg findet sich nach elf Spieltagen auf Platz drei wieder und kassierte erst vor der Länderspielpause gegen den FC Bayern die erste Saisonniederlage. Für das schwere Auswärtsspiel im Breisgau steht Cheftrainer Oliver Glasner fast der gesamte Kader zur Verfügung.


Bis zur Winterpause haben die Frankfurter ein straffes Programm (acht Pflichtspiele) vor sich. "Natürlich wollen wir möglichst viele Punkte sammeln und in der Europa League auf Rang eins überwintern", betonte Glasner auf der Spieltagspressekonferenz am Freitag. "Wir haben schwere Gegner vor der Brust, dennoch trauen wir uns zu, gegen sie zu bestehen." Die Partie in Freiburg sei die erste schwere Aufgabe. "Wir werden auf eine gute Mannschaft in einem neuen Stadion treffen und möchten eine gute Leistung zeigen", sagte der Hütter-Nachfolger.

Dass die Mannschaft von Trainer Christian Streich aktuell vor Selbstvertrauen strotzt, habe man nicht nur gegen Bayern München gesehen. "Sie haben eine klare Spielidee, variieren aber auch gerne in ihrem System", erklärte der Eintracht-Coach, der beim Sport-Club jedoch auch den einen oder anderen Schwachpunkt ausgemacht hat.

"Wir haben Ansatzpunkte gefunden und gehen davon aus, diese am Sonntag auch auszunutzen", gab der Österreicher zu Protokoll. Für seine Mannschaft gelte es, sich gut zu bewegen und variabel zu agieren: "Wenn wir es schaffen, uns der aggressiven Deckung zu entziehen, entstehen Räume, die wir nutzen müssen."

Paciencia noch keine Option - Lenz trainiert individuell

Glasner zeigte sich froh darüber, dass alle Nationalspieler "gesund und fit" in die Bankenmetropole zurückgekehrt sind. "Im Großen und Ganzen sieht alles sehr positiv aus", freute sich der 47-Jährige, der lediglich auf Christopher Lenz (Aufbautraining nach Faszienverletzung) und Goncalo Paciencia (Muskelverletzung) verzichten muss. Der Mittelstürmer könnte in der Europa League gegen Antwerpen wieder zur Verfügung stehen, so der SGE-Coach.

Sebastian Rode
Darf sich Hoffnungen auf einen Jokereinsatz machen: Sebastian Rode / Lars Baron/GettyImages

Wie beim jüngsten 2:1-Auswärtserfolg in Fürth dürfte die Eintracht im 3-4-2-1-System auflaufen. Denkbar ist auch eine etwas offensivere Formation mit Doppelspitze.

Das Tor der Hessen hütet wie gewohnt Kevin Trapp. Die Dreierkette könnte Glasner erneut mit Tuta, Martin Hinteregger und Evan N'Dicka besetzen. Da Sebastian Rode (nach Knieproblemen) noch kein Kandidat für die Startelf ist, beginnen im zentralen Mittelfeld Djibril Sow und Kristijan Jakic.

Auf den Außenbahnen werden Filip Kostic und Erik Durm erwartet. Für die rechte Seite ist auch Almamy Touré eine Option.

Im offensiven Mittelfeld ist Daichi Kamada derzeit erste Wahl. Neben dem Japaner könnte Jesper Lindström starten. Entscheidet sich Glasner für eine Doppelspitze, muss der Däne wohl für Sam Lammers weichen. Komplettiert wird die Startelf durch Rafael Borré.

Die voraussichtliche Eintracht-Aufstellung gegen Freiburg:

Trapp - Tuta, Hinteregger, N'Dicka - Durm, Sow, Jakic, Kostic - Kamada, Lindström - Borré

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