Borussia Mönchengladbach

Eberl hat bei Bensebaini alle Trümpfe in der Hand

Malte Henkevoß
Ramy Bensebaini hier beim Torjubel im Pokalspektakel gegen den FC Bayern.
Ramy Bensebaini hier beim Torjubel im Pokalspektakel gegen den FC Bayern. / INA FASSBENDER/GettyImages
facebooktwitterreddit

Ramy Bensebaini hat sich bei Borussia Mönchengladbach zum absoluten Leistungsträger gemausert. Umso begehrter ist der Algerier auch bei anderen Mannschaften geworden.


Wie 90min berichtete, hat der FC Bayern bei Max Eberl angeklopft. Die Münchener konnten sich vor einigen Wochen im Pokaldebakel beim 0:5 in Gladbach von der Qualität des Außenverteidigers überzeugen. Neben dem FCB gibt es laut Gazzetta dello Sport auch Interessenten aus Italien, speziell Inter Mailand und die AS Rom werden dabei hervorgehoben.

Der Fohlen-Elf könnte eine gute Ablösesumme für Bensebaini zwar entgegenkommen, allerdings hat sich der 26-Jährige auch zu einem Gesicht der Mannschaft entwickelt und ein Verlust wäre für Fans und Mannschaft ein schmerzlicher.

Gladbach kann Bensebaini per Klausel länger binden

Borussia-Manager Max Eberl muss sich wohl nicht um das Thema sorgen. Die Borussia-Insider von GladbachLIVE haben erfahren, dass Eberl verschiedene Möglichkeiten im Umgang mit Bensebaini zur Verfügung stehen, darunter auch eine Vertragsklausel, die unter bestimmten Bedingungen zur sofortigen Verlängerung des Arbeitspapiers des Algeriers führt.

Aktuell ist Bensebaini nur noch bis 2023 an die Borussia gebunden. Daher verwundert es auch nicht, dass bereits internationale Topklubs am Niederrhein Interesse angemeldet haben.

Dass neben sportlichen auch wirtschaftliche Faktoren bei einem möglichen Wechsel eine Rolle spielen, ist aufgrund der Corona-Situation vollkommen logisch. Gladbach wäre nach den finanziellen Verlusten durch die fehlenden Fans einer ordentlichen Ablöse sicher nicht ganz abgeneigt.

facebooktwitterreddit