Dortmund bezwingt Werder Bremen: Die Stimmen zum Spiel

Der BVB hat gegen Werder Bremen einen verdienten Sieg eingefahren
Der BVB hat gegen Werder Bremen einen verdienten Sieg eingefahren / Kevin Voigt/GettyImages
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Borussia Dortmund hat durch einen 1:0-Sieg gegen Werder Bremen die Tabellenführung übernommen und befindet sich weiterhin auf Erfolgskurs. Zwar sieht das Ergebnis erneut ein wenig mau aus, jedoch haben die Schwarz-Gelben ihren vielleicht sogar besten Saisonauftritt hingelegt und hätten eigentlich deutlich höher gewinnen können. Bei einer Torschuss-Bilanz von 23:5 musste der BVB bis zur 67. Minute warten, ehe Brandt nach einem sehenswerten Can-Pass das 1:0 markierte. Wir werfen einen Blick auf die Stimmen zum Spiel.

Niclas Füllkrug (via Sky)

Über die Partie:

"Zähes Spiel. In so einer Partie hätte es ein 1:0 in der ersten Halbzeit gebraucht. Die Bremer standen tief, sollten hoch pressen mit einer breiten Fünferkette. Die Möglichkeit zur Führung hatten wir in der ersten Hälfte. Nach der Halbzeit wurden die Räume viel größer, da wurde es für uns einfacher durchzukommen und letztlich haben wir uns belohnt."

Über seinen Auftritt:

"Ich bin immer wieder in gute Klatschbälle gekommen, das ist wichtig gegen so eine Fünferkette. Es geht darum, ständig Spieler zu binden, um unsere Jungs in freie Positionen und Räume zu bringen. Insgesamt war es aber sehr schwer für mich heute, anspielbar zu sein."

Julian Brandt (via Sky)

Über die Rückreise von der US-Tour:

"Ich muss sagen: Das ist uns heute relativ gut gelungen alles. Ich bin sehr happy und sehr müde. Die erste Nacht habe ich ganz gut verkraftet, heute waren es drei, vier Stunden. Dementsprechend bin ich froh, wenn ich im Bett liege."

Zum Gegner:

"Ich fand, dass sie schon versucht haben, relativ einfach Fußball zu spielen und hinter unsere Kette zu kommen. Sie haben es uns besonders in der ersten Halbzeit sehr schwer gemacht. Sie haben die eigene Box ganz gut besetzt. Da haben wir nicht so richtig den freien Mann gefunden und dadurch keine klaren Chancen gehabt - außer die von Marco und zwei halbe, wo Donny ein bisschen in den Rücken gespielt wurde. Da hat sich das so ein bisschen gezogen. Am Ende wussten wir aber, dass wir die Bremer müde machen und sie dann nicht jeden Meter gehen werden."

Zu seiner Position:

"Natürlich interpretiere ich die Position anders als das klassische Flügelspieler machen wie Jamie, Karim oder auch Donny. Ich versuche schon, möglichst reinzuziehen. Ich glaube, dass das mit Marco auch ganz gut matcht. Wir sind da viel in Bewegung und tauschen auch viel die Position. Deswegen ist das auch eine Art Hybridposition. Trotzdem weiß ich auch, dass ich die Verantwortung habe, das Spiel breit zu machen. In dem Moment hat es gut geklappt, weil Emre auch das Auge hat. Das ist das, was ich meinte, dass die Bremer irgendwann müde wurden und nicht mehr jeden Schritt machen konnten. Da haben wir einen guten Moment erwischt."

Edin Terzic (via Sky)

Über Julian Brandt:

"Es geht in erster Linie darum, dass man sich in den Dienst der Mannschaft stellt. Jule hat ein tolles Spiel gemacht und sich in seinem 300. Spiel mit dem Siegtreffer belohnt."

Zur Partie:

"Erstmal: Das war ein hochverdienter Sieg. Wir haben verpasst, das zweite Tor nachzulegen und viel liegenlassen. Bis auf eine Phase zwischen der zehnten und 25. Minute, wo unser Zugriff gefehlt hat, war das ein gutes Spiel. Ich finde, dass die zweite Halbzeit richtig gut war. Sehr wichtig für uns heute."

Über Emre Can:

“Ich finde, Emre hat ein klasse Spiel gemacht. Er hat den Steckpass gespielt, der zum Tor geführt hat. Das haben wir uns vor der Partie genauso vorgestellt. Emre hat das sehr gut erkannt. Er hatte richtig wichtige Laufduelle, hat viele Zweikämpfe für uns gewonnen und er hat auch im Ballbesitz viele gute Entscheidungen getroffen. Das war ein richtig gutes Spiel von ihm."

Werder Bremen in Summe chancenlos: Keine Druckphase nach dem Rückstand

Werder Bremen konnte zwar den Ansturm mit etwas Glück und einem hohen defensiven Aufwand über eine Stunde standhalten, wurde aber insbesondere in Durchgang zwei mehr und mehr überrollt. Abgesehen von einer guten Gelegenheit von Njinmah wurden die Werderaner allerdings selbst nicht gefährlich und konnten auch in Rückstand keinen Druck aufbauen. Im Gegenteil: Der BVB hatte Chancen über Chancen, weitere Treffer nachzulegen. Trainer Ole Werner zeigte sich trotz der klaren Unterlegenheit aber recht zufrieden.

Ole Werner (via Sky)

Zur Partie:

"Es ist schwer, das Ergebnis auszuklammern, weil es eine gute Leistung war. Es ist bitter, wenn du dich nicht belohnst. Wir haben das über 90 Minuten sehr, sehr gut gemacht, standen stabil und haben viel Ruhe reingebracht. Wir haben leider nicht jeden Konter klar genug ausgespielt, so wird es hier dann auch schwer, einen Punkt mitzunehmen."

Zum Spiel nach vorn: 

"Wir hätten insgesamt etwas genauer sein können, auf der anderen Seite kannst du nicht alles verhindern. Trotzdem war das unter dem Strich eine solide Leistung. Schade deshalb."

Zum Gegentreffer: "Wir hatten da wenig Druck auf dem Ball und müssen auf der Innenbahn bleiben. Das ist eine Situation, in der wir erstmal fallen und dann rausgehen. So wird da etwas frei. In letzter Kette haben wir es insgesamt aber gut verteidigt."

Leonardo Bittencourt (via Sky)

Zum Spiel:

"Wir wissen, was in uns steckt. Wir haben es über weite Strecken richtig gut gemacht. Am Ende war es ein Weltklasse-Pass, der das Spiel entschieden hat."

Zum Umfeld in Bremen:

"Intern ist es relativ ruhig. Verlieren tut keiner gern, das ist klar. Wir haben aber auch einen großen Umbruch in der Mannschaft gehabt, die Unruhe kommt, wenn überhaupt, von außen. Dass es hier gegen Dortmund schwer werden würde, war uns klar."


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