Die 10 schnellsten Bundesliga-Spieler der Saison 22/23

Dominik Hager
Moussa Diaby und Alphonso Davies gehören zu den schnellsten Spielern der Bundesliga
Moussa Diaby und Alphonso Davies gehören zu den schnellsten Spielern der Bundesliga / Adam Pretty/GettyImages
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Es gibt kaum eine Eigenschaft im modernen Fußball, die so entscheidend ist wie das Sprinttempo. Ein Mats Hummels hat die WM beispielsweise nur aus dem Grund verpasst, dass er schlichtweg zu langsam ist. Dies gilt insbesondere für den Fall, wenn er gegen pfeilschnelle Gegenspieler antreten muss.

Wir werfen einen Blick auf die zehn schnellsten Spieler der Bundesliga-Hinserie der Saison 2022/23:


10. Timo Werner (RB Leipzig): 35,47 km/h

Zwar zweifeln viele an den grundlegenden Fähigkeiten von Timo Werner, jedoch ist sein Speed über jeden Zweifel erhaben. Der Leipziger hat eine unglaubliche Beschleunigung und ist im Sprint kaum zu halten. Dies macht ihn zu einem gefährlichen Konterstürmer, der sich zahlreiche Chancen erarbeitet. Zu häufig belohnt er seine rasanten Läufe aber nicht mit den dazu passenden Abschlüssen.

9. Karim Adeyemi (Borussia Dortmund): 35,53 km/h

Karim Adeyemi ist nicht nur enorm explosiv im Antritt, sondern auch in Sachen Top-Speed ganz weit vorne vertreten. Die Schnelligkeit ist die größte Waffe des Dortmund-Neuzugangs und auch die einzige, die er bereits gewinnbringend einsetzen konnte. Ansonsten präsentierte sich der Youngster eher als ungeschliffener Diamant. Spielverständnis und Torgefahr fehlten in seinem ersten BVB-Halbjahr an allen Ecken und Enden.

8. Marcus Thuram (Borussia Mönchengladbach): 35,72 km/h

Marcus Thuram hat sich in dieser Saison torhungrig und topfit gezeigt. Der Franzose im Dienste von Borussia Mönchengladbach wurde mit 35,72 km/h gemessen, womit er der achtschnellste Spieler der Liga ist. Thuram ist aber nicht nur wegen seiner Geschwindigkeit, sondern auch wegen seiner Physis enorm schwer zu verteidigen. Der bullige Stürmer lässt sich selbst von den Upamecanos dieser Welt nicht aus dem Weg schieben.

7. Micky van de Ven (VfL Wolfsburg): 35,87 km/h

Micky van de Ven ist vielleicht die größte Überraschung in der Liste. Es ist aber häufig so, dass man insbesondere Innenverteidigern ihren zum Teil enormen Speed nicht ansieht. Häufig sind diese groß, staksig und nicht so wahnsinnig antrittsschnell, weshalb der Top-Speed gar nicht wirklich auffällt. Der 21-jährige und 1,93 Meter große Niederländer war der schnellste Innenverteidiger der Hinrunde.

6. Leroy Sané (FC Bayern): 35,90 km/h

Das enorme Sprint-Tempo ist nur eine von vielen Qualitäten, die Leroy Sané mitbringt. Der Offensivspieler hat einen starken Top-Speed und ist zudem noch wendig und mit einer guten, wenn auch nicht immer fehlerfreien Technik ausgestattet. Der 26-Jährige gehört zu den besten Umschaltspielern der Liga und verfügt über einen guten Schuss. Lediglich die Konstanz fehlt mitunter.

5. Sheraldo Becker (Union Berlin): 36,00 km/h

Sheraldo Becker nutzt sein enormes Tempo regelmäßig aus, um vor dem gegnerischen Tor gefährlich werden zu können. Der Niederländer gehört zu den explosivsten Spielern der Liga und kann in hohem Tempo nicht selten auch noch cool verwandeln.

4. Jeremie Frimpong (Bayer 04 Leverkusen): 36,00 km/h

Frimpong ist einer von zwei pfeilschnellen Spieler aus Leverkusen in den Top-10. Es ist auch nicht weiter verwunderlich, dass gerade Frimpong und sein Kollege in dieser Liste dafür gesorgt haben, dass die Werkself trotz einer insgesamt schwachen Hinserie nicht mehr ganz so tief im Schlamassel steckt. Der Holländer ist zwar deutlich kleiner und weniger robust als Davies, gehört insbesondere dank seiner Schnelligkeit aber ebenfalls zu den besten Außenverteidigern der Bundesliga.

3. Alphonso Davies (FC Bayern): 36,00 km/h

Alphonso Davies ist ein ständiger Gast in den Geschwindigkeits-Ranglisten. Der Bayern-Linksverteidiger bringt eine unglaubliche Geschwindigkeit und Athletik mit. Davies nutzt sein Tempo sowohl in der Offensive, als auch in der Defensive und leistet den Münchnern damit wichtige Dienste. Der junge Kanadier ist ein unglaublicher Athlet, da er neben Tempo auch noch eine gewisse Größe und Körperkraft mitbringt. Es kann schon ziemlich frustrierend sein, gegen eine solche Maschine antreten zu müssen.

2. Nathan Ngoumou (Borussia Mönchengladbach): 36,17 km/h

Mangelnde Geschwindigkeit kann nicht die Ursache dafür sein, dass Nathan Ngoumou in der Hinrunde gerade mal 170 Minuten absolvieren durfte. Der junge Franzose ist pfeilschnell auf den Beinen und könnte damit einiges an Schaden anrichten. Wirklich ausspielen konnte er diese Trumpfkarte aber noch nicht. Der Gladbacher muss robuster werden und seine Handlungsschnelligkeit und Entscheidungsfindung verbessern. Demnach ist ihm auch noch kein Scorerpunkt geglückt. Wer mit einer solchen Geschwindigkeit ausgestattet ist, wird das früher oder später aber auch noch hinbekommen.

1. Moussa Diaby (Bayer 04 Leverkusen): 36,52 km/h

Es ist zweifellos keine ganz große Sensation, dass Moussa Diaby der schnellste Spieler der Hinrunde war. Der Flügelstürmer von Bayer 04 ist seit Jahren mit seiner Geschwindigkeit und Dribbelstärke kaum aufzuhalten. Diaby ist nicht nur pfeilschnell, sondern bringt auch eine starke Technik und eine gute Portion Torgefahr mit. Schon erstaunlich, dass Les Bleus bei der WM auf den Hochgeschwindigkeits-Fußballer verzichtet haben.

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