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DFB gibt Prämien für die WM bekannt: 18,2 Millionen Euro im Pott

Oscar Nolte
Die deutsche Nationalmannschaft kann bei der WM ordentlich abkassieren
Die deutsche Nationalmannschaft kann bei der WM ordentlich abkassieren / Thomas Eisenhuth - GES Sportfoto/GettyImages
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Der DFB hat am Sonntag die Prämienausschüttung für die anstehende Weltmeisterschaft in Katar bekannt gegeben. Nach Verhandlungen mit Vertretern der Nationalmannschaft wurde eine Einigung über maximal 18,2 Millionen Euro erzielt.


Der DFB teilte am Sonntag mit, dass die Verhandlungen über die Prämien am Rande des Länderspiels gegen Ungarn geführt wurden.

Anwesend waren Manuel Neuer, Ilkay Gündogan, Thomas Müller und Joshua Kimmich als Vertreter der Mannschaft sowie Vizepräsident Hans-Joachim Watzke und Holger Blask, Geschäftsführer der DFB GmbH und Co. KG. Geleitet wurden die Gespräche von DFB-Präsident Bernd Neuendorf.


Die folgenden Prämien wurden verhandelt (Ausschüttung per Kopf):

  • 50.000 Euro für den Gruppensieg
  • 100.000 Euro für das Erreichen des Viertelfinals
  • 150.000 Euro für das Erreichen des Halbfinals
  • 200.000 Euro für den Dritten Platz
  • 250.000 Euro für den Zweiten Platz
  • 400.000 Euro für den WM-Titel

Im besten Fall erhält jeder Spieler somit 700.000 Euro an Prämien bei der WM. Da Bundestrainer Hansi Flick 26 Spieler für das Turnier in Katar nominieren darf, würde sich bei maximaler Kaderauslastung und maximaler Prämienausschüttung eine Gesamtzahlung von 18,2 Millionen Euro ergeben.

"Wir haben das intensive Gespräch in einer guten und konstruktiven Atmosphäre geführt. Letztlich haben wir für alle Beteiligten eine akzeptable Lösung erzielt", erklärte Präsident Neuendorf.

Zum Vergleich: für den zweiten Platz bei der diesjährigen Europameisterschaft kassierten die DFB-Spielerinnen lediglich 30.000 Euro; der Titel hätte den Nationalspielerinnen 60.000 Euro eingebracht.


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