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"Persönlich gekämpft": Das sagt Tuchel zum Rüdiger-Transfer

Yannik Möller
Thomas Tuchel mit Antonio Rüdiger
Thomas Tuchel mit Antonio Rüdiger / BEN STANSALL/GettyImages
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Inzwischen ist klar, dass Antonio Rüdiger den FC Chelsea verlassen wird. Real Madrid heißt das Ziel des Verteidigers. Thomas Tuchel zeigt sich enttäuscht ob des nahenden Abgangs.


Antonio Rüdiger wird sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in der nächsten Saison das Trikot von Real Madrid überstreifen. Noch ist der Wechsel des deutschen Nationalspielers zwar nicht perfekt, doch zumindest der Abgang von Chelsea ist bereits gewiss.

Für Thomas Tuchel bringt diese Endgültigkeit eine gewisse Enttäuschung mit. Dass der Trainer viel vom Abwehrspieler hält und ihn sehr gerne bei den Blues gehalten hätte, ist alles andere als ein Geheimnis.

Tuchel lobt Rüdiger und betont Bemühungen um die Vertragsverlängerung

"Wir haben gekämpft. Ich habe persönlich gekämpft", erklärte er die Abläufe der letzten Wochen und Monate (via Sky). Der Grund für seinen Einsatz ist einfach: "Weil er hier, bis heute, ein absoluter Leader war und anderthalb Jahre unglaubliche Performances abgeliefert hat - alle drei Tage auf einem unglaublich hohen Level."

Er war und sei noch immer ein sehr wichtiger "emotionaler Leader", der sehr viel Mehrwert für die Mannschaft mitbringt. Sowohl auf dem Platz, als auch in der Kabine. Tuchel verriet, er selbst sei "vor ein paar Tagen" in einem "persönlichen Gespräch" von der Wechsel-Entscheidung in Kenntnis gesetzt worden.

"Ich habe alles versucht über die anderthalb Jahre", betonte er erneut seine eigenen Bemühungen um einen Verbleib.

Antonio Rudiger
Rüdiger verlässt Chelsea zum Saisonende / Jonathan Moscrop/GettyImages

Chelsea habe auch ein "großes Angebot" für die erhoffte Vertragsverlängerung vorgelegt, so Tuchel weiter. "Ein für unsere Verhältnisse sehr, sehr großes Angebot", hob er hervor.

Ein Nachlegen und ein Verbessern des Angebots sei jedoch inzwischen nicht mehr möglich gewesen. Die finanziell unklare Situation der Londoner, dem notwendigen Klub-Verkauf von Roman Abramowitsch und der Sanktionen geschuldet, gab dahingehend keinen Spielraum mehr her.

Alle Verantwortlichen hätten alles in ihrer Macht stehende versucht. Tuchel etwas ernüchtert: "Dann muss man das auch mal akzeptieren."


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