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Darum könnte Thomas Delaney für den BVB noch wichtig werden

Markus Grafenschäfer
Immer etwas unter dem Radar: Thomas Delaney
Immer etwas unter dem Radar: Thomas Delaney / Soccrates Images/Getty Images
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Am vergangenen Sonntag stand nach mehrwöchiger Pause wieder Thomas Delaney auf dem Platz. Der Mittelfeldspieler in Diensten des BVB startete gut in die Saison, wurde dann allerdings von hartnäckigen Rückenproblemen ausgebremst. Nun ist Delaney zurück und unterstrich abermals, wie wichtig er für die Borussia sein kann.

Neben den prominenten Namen Axel Witsel, Emre Can oder Jude Bellingham geht Delaney oftmals etwas unter. Völlig zu unrecht, wenn man bedenkt, dass der Däne nach kicker-Notendurchschnitt zweitbester Profi der Dortmunder ist. Delaney ist im defensiven Mittelfeld eine enorme Stütze und genießt auch abseits des Platzes ein hohes ansehen, erlebte allerdings unter Ex-Coach Lucien Favre nicht immer die einfachste Zeit.

Zorc lobt Delaney - folgen nun weitere Einsätze für den Dänen?

Unter Neu-Trainer Edin Terzic könnte sich das wieder ändern. Delaney könnte als sicherer Anker im Mittelfeld wieder eine größere Rolle einnehmen als zuvor. "Thomas ist ein absolut stabilisierender Faktor bei uns", kommentiert Sportdirektor Michael Zorc gegenüber des kicker die Personalie. Der BVB Chef betont, dass man bei Delaney ganz einfach wisse, was man bekomme.

"Thomas ist ein absolut stabilisierender Faktor bei uns"

Michael Zorc im kicker

Dabei dürfe man den Dänen nicht nur auf sein präsentes Auftreten auf dem Platz und seine Zweikampfführung reduzieren. Zorc dazu: "Thomas hat sich auch spielerisch entwickelt." Was in etwa so viel heißt, als dass man Delaney beim BVB auch zutraut, kreative Funktionen im Mittelfeld zu übernehmen. Ein klassischer Abräumer vor der Abwehr sei der 29-Jährige daher nicht.

Am kommenden Samstag trifft Dortmund im Topspiel auf RB Leipzig. Gut möglich, dass Delaney dann abermals in der Startelf zu finden ist. Der Däne ist und bleibt eine sichere Bank im schwarz-gelben Mittelfeld.

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