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Transfer

Chelsea steigt ins Werben um Lacroix ein

Jan Kupitz
Was wird aus Maxence Lacroix?
Was wird aus Maxence Lacroix? / Martin Rose/Getty Images
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Maxence Lacroix hat sich mit sehr starken Leistungen in seiner Bundesliga-Debütsaison ins Rampenlicht gespielt. Nun soll auch der FC Chelsea ins Rennen um den hochveranlagten Franzosen eingestiegen sein.


Erst in der vergangenen Woche hatte Sky berichtet, dass der VfL Wolfsburg den Vertrag mit Lacroix sehr gerne vorzeitig verlängern und in diesem Zuge natürlich auch sein Gehalt anpassen will. Doch die ersten beiden Offerten soll der Innenverteidiger abgelehnt haben.

Grund zur Sorge ist das natürlich noch nicht, schließlich ist der 21-Jährige ohnehin noch sehr langfristig bis 2024 an die Wölfe gebunden. Und auch die nun perfekt gemachte Teilnahme an der Champions League dürfte ein Argument für einen Verbleib in der Autostadt sein.

Bislang galt vor allem der BVB als potenzieller Abnehmer für Lacroix. Doch auch die Schwarz-Gelben sind von der Coronakrise nicht verschont geblieben, können sich einen Transfer in der Preisregion, die sich die Wolfsburger vorstellen, vermutlich nicht leisten. "Ich glaube nicht, dass sie [die Dortmunder] die wirtschaftlichen Möglichkeiten haben, ihn aus dem Vertrag zu kaufen", hatte VfL-Boss Jörg Schmadtke erst kürzlich im Sportbuzzer verlauten lassen.

Chelsea knüpft Kontakt zu Lacroix-Beratern

Doch nun tritt noch einmal ein anderes Kaliber in Erscheinung: Laut Sky-Reporter Max Bielefeld ist auch der FC Chelsea auf Lacroix aufmerksam geworden, Kontakt zu seinen Vertretern soll bereits hergestellt sein.

Es heißt, dass der VfL Wolfsburg den Shootingstar zwar gerne halten würde, doch bei einer Summe von 30 Millionen Euro schwach werden könnte. Ein Betrag, der für die Blues kein allzu großes Problem darstellen sollte.

Eine Verpflichtung würde aus Sicht des Champions-League-Finalisten jedenfalls sehr viel Sinn ergeben: Thomas Tuchel lässt bekanntlich häufiger mit einer Dreierkette spielen, benötigt daher ohnehin mehr gelernte Innenverteidiger im Kader. Hinzu kommt, dass Spieler wie Kurt Zouma schlichtweg nicht das nötige Niveau für einen Klub wie Chelsea mitbringen und durchaus abgegeben werden könnten.

Ein Toptalent wie Lacroix wäre natürlich eine perfekte Ergänzung für das junge, hungrige Team der Blues - auch wenn ihm persönlich eine weitere Spielzeit beim VfL Wolfsburg, inklusive erster Erfahrungen in der Champions League, vermutlich ganz gut tun würde.

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