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Transfer

Für Rekordablöse: Chelsea wollte Marquinhos verpflichten

Dominik Hager
Der FC Chelsea wollte Marquinhos für 100 Millionen verpflichten
Der FC Chelsea wollte Marquinhos für 100 Millionen verpflichten / BSR Agency/Getty Images
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Der FC Chelsea hat sich in der letzten Saison mit Pauken und Trompeten auf dem Thron des europäischen Vereinsfußballes zurückgemeldet. Mit Romelu Lukaku ist der Premier-League-Klub in dieser Spielzeit sogar noch stärker aufgestellt. Wie RMC Sport berichtet, sollte der Belgier aber nicht der einzige Transfer-Kracher bleiben.


Selbst ein Champions-League-Sieger kann sich nicht alle Spielerwünsche erfüllen. Dies gilt vor allem, wenn er mit Paris Saint-Germain in Verhandlungen treten muss. Die Londoner sollen im Sommer versucht haben, PSG-Abwehrchef Marquinhos an die Themse zu locken.

Auf der Suche nach einem zentralen Abwehrspieler soll der Brasilianer der Wunschkandidat gewesen sein. Englischen Medienangaben zufolge hätten sich die Blues bereit erklärt, 100 Millionen Euro in den Pariser Kapitän zu investieren. Damit wäre Marquinhos zum teuersten Abwehrspieler aller Zeiten aufgestiegen und an Harry Maguire (87 Millionen Euro) vorbeigezogen.

Paris und Marquinhos zeigten kein Interesse an Transfer

PSG soll jedoch gar nicht erst auf das Angebot reagiert haben, was wenig überrascht. Der Akteur hat schließlich noch drei Jahre Vertrag. Marquinhos selbst soll aber ebenfalls kein Interesse an einem Weggang gezeigt haben. Der 27-Jährige ist seit seinem Wechsel vom AS Rom nach Paris (2013) zum Führungsspieler und Publikumsliebling aufgestiegen.

Zudem sollen auch die Mega-Transfers von Messi, Ramos und Donnarumma dazu beigetragen haben, dass beim Brasilianer gar keine Zweifel aufgekommen sind. Wer will sich schon auch entgehen lassen, mit dem wohl besten Spieler aller Zeiten in einem Team zu sein? Der Innenverteidiger wird im Verein hoch angesehen, ist Kapitän einer Truppe aus Weltstars und hat somit eigentlich alles, was er sich wünschen kann.

Als oberstes Ziel thront natürlich noch der Champions-League-Titel. Sein früherer Abwehrkollege Thiago Silva musste Paris erst in Richtung London verlassen, um den Henkelpott zu gewinnen. In dieser Saison wird der PSG jedoch dank seiner grandiosen Transfers noch höher eingeschätzt.

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