BVB verteidigt Gio Reyna nach WM-Wirbel: "Wird ihm nicht gerecht"

Simon Zimmermann
Gio Reyna erhält Rückendeckung
Gio Reyna erhält Rückendeckung / Marvin Ibo Guengoer - GES Sportfoto/GettyImages
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Nach den WM-Berichten über Gio Reyna hat sich nun Sebastian Kehl geäußert. Der BVB-Sportdirektor sicherte dem 20-Jährigen die "totale Unterstützung" zu.


Der Wirbel um Gio Reyna während und nach der WM war groß. Der 20-Jährige soll bei der US-Nationalmannschaft vor dem Rauswurf gestanden haben. Via Social Media meldete sich der BVB-Youngster selbst zu Wort.

Sportdirektor Sebastian Kehl hat Reyna nun verteidigt und ihm seine Rückendeckung zugesichert. "Die Inhalte der Berichterstattung über Gio Reyna haben uns in den letzten Tagen schon sehr gewundert", so Kehl zur dpa. Der 20-Jährige genieße in Dortmund weiter die "totale Unterstützung".

Kehl weiter: "Er hat eine wirklich schwierige Zeit mit mehreren Verletzungen hinter sich. Wir kennen den Jungen seit vielen Jahren, obwohl er erst 20 ist. Wir erleben ihn als guten Typen, der professionell arbeitet und in der Kabine ein geschätzter Teamkollege ist. Dass dies nach einigen wenigen Tagen in Katar nun grundsätzlich in Zweifel gezogen wird, ist für uns beim BVB nicht nachvollziehbar und wird Gio Reyna nicht gerecht."

Man freue sich nun "Gio ab Anfang Januar wieder bei uns zu haben und gemeinsam mit ihm angreifen zu können".

Der 16-fache US-Nationalspieler wechselte 2019 in die U19 des BVB und konnte schnell den Sprung zu den Profis schaffen. 93 Pflichtspiele (12 Tore, 14 Vorlagen) hat er bereits für die BVB-Profis absolviert. Es hätten schon deutlich mehr sein können, hätte Reyna in den vergangenen Monaten nicht solch ein enormes Verletzungspech gehabt.


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