Zähe BVB-Verhandlungen mit Moukoko: Watzke meldet sich zu Wort

Oscar Nolte
Hans-Joachim Watzke
Hans-Joachim Watzke / Matthias Hangst/GettyImages
facebooktwitterreddit

Der BVB konnte sich mit Top-Talent Youssoufa Moukoko noch immer nicht auf eine Verlängerung des am Saisonende auslaufenden Vertrags einigen. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bezog nun Stellung zur prekären Situation.


Grundsätzlich wollen der BVB und Youssoufa Moukoko die Zusammenarbeit fortsetzen. Bislang konnte aber noch keine Einigkeit in den Vertragsverhandlungen erzielt werden. Ändert sich daran nichts, ist Moukoko im Sommer weg.

Watzke über Verhandlungen mit Moukoko: "Ganze Prozess völlig normal"

Von Vorwürfen fehlender Dankbarkeit und Wertschätzung seitens Moukokos gegenüber dem BVB will Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke aber nichts wissen. "Dankbarkeit ist im Profifußball keine Währung, das ist leider Gottes so", betonte der 63-Jährige im Interview mit Sky. "Das will ich aber auch niemandem vorwerfen, weil das Geschäft so ist, wie es ist. Ich finde, dass der ganze Prozess völlig normal ist."

Die medial überzeichneten Differenzen zwischen Moukoko und dem BVB, die beide Parteien vehement dementierten, sieht Watzke nicht. Es sei vollkommen nachvollziehbar, "dass er (Moukoko, Anm.) versucht, für sich eine gute Position herauszuholen", so Watzke. "Genauso legitim ist es, dass wir einfach unsere Vorstellungen haben."

Daraus muss man keine Saga machen, sondern schlicht konstatieren, dass sich der BVB und Moukoko noch nicht handelseinig geworden sind. Sollte das nicht mehr passieren, "dann wird die Zusammenarbeit eben nicht fortgeführt. Das ist die letzte Konsequenz, was auch passieren kann", sagte Watzke daher. "Aber wir hoffen natürlich, dass er bei uns bleibt."


Alles zum BVB bei 90min:

facebooktwitterreddit