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BVB denkt an Transfer von Timo Werner

Jan Kupitz
Timo Werner
Timo Werner / Sebastian Frej/MB Media/GettyImages
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Borussia Dortmund muss seinen Kader im Sommer neu aufstellen. Timo Werner ist offenbar ein Thema beim BVB.


Nach der enttäuschenden Saison wird sich beim BVB einiges tun. Neben Veränderungen in der Defensive muss auch die Offensive der Schwarz-Gelben erneuert werden - im Fokus sollten vor allem schnelle Spieler stehen, denn Geschwindigkeit geht dem Dortmunder Angriff aktuell viel zu häufig ab.

Sky berichtet, dass in diesem Zuge auch Timo Werner ein Thema bei der Borussia ist. Der deutsche Nationalspieler ist beim FC Chelsea kein unangefochtener Stammspieler, weshalb die Blues wohl auch verhandlungsbereit wären - einen Abgang des Angreifers forciert Chelsea laut Angaben des TV-Sender aber nicht.

Timo Werner, Niklas Suele
Werner und Süle bald zusammen beim BVB? / Marvin Ibo Guengoer - GES Sportfoto/GettyImages

Konkrete Verhandlungen wurden bislang noch nicht geführt. Laut Sky müsste Werner bei einem Wechsel nach Dortmund auch Gehaltseinbußen einnehmen, weil er bei den Blues 16 Millionen Euro im Jahr verdient - zu viel für den BVB, der zudem eine happige Ablöse nach London überweisen müsste.

Zur Erinnerung: Der Angreifer hatte 2020 noch über 50 Millionen Euro gekostet und besitzt bei Chelsea einen Vertrag bis 2025.

Erst in der vergangenen Woche hatte Ex-Bundesliga-Profi Jan-Aage Fjörtoft den deutschen Nationalspieler beim BVB ins Spiel gebracht. "Timo Werner muss ja nicht Neuner spielen, sondern er könnte hinter Erling [Haaland] agieren. Er würde gut zum BVB passen. Dortmund braucht Leute, die über die Flügel kommen und Flanken schlagen können. Ich glaube, Werner würde da gut zu Haaland passen. Dortmund braucht so einen Spieler", so der TV-Experte bei Sky. Fraglich ist nur, ob Haaland überhaupt beim BVB bleibt.

Womöglich hängt eine Verpflichtung des 25-Jährigen auch eng mit Karim Adeyemi zusammen, der ebenfalls vom BVB umworben wird. Obwohl die Dortmunder als Favorit auf die Verpflichtung des Shootingstars gelten, erweisen sich die Verhandlungen mit RB Salzburg als zäh. Die Österreicher verlangen über 40 Millionen Euro, während Schwarz-Gelb "nur" 30 Millionen Euro plus Boni für Adeyemi zahlen will.


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